04.01.2013, 13:11

Energie wird zum Eurofresser

Energie wird in der Eurozone teurer / Bild: Colourbox

Inflation. Energie verteuerte sich gegenüber Vormonat um 5,2 Prozent. Allgemein blieb die Dezember-Inflation in der Eurozone mit 2,2 Prozent stabil.

Luxemburg/Brüssel. Die jährliche Teuerung in der Eurozone ist im Dezember stabil gegenüber November bei 2,2 Prozent geblieben. Dies geht aus einer Vorausschätzung des EU-Statistikamtes Eurostat vom Freitag hervor.

Die höchste Inflationsrate wies mit 5,2 Prozent der Bereich Energie auf. Dahinter liegen Lebensmittel, Alkohol und Tabak, die sich im Dezember um 3,1 Prozent erhöhten. Dienstleistungen mit 1,8 Prozent und Industriegüter mit 1,1 Prozent wiesen vergleichsweise niedrige Inflationsraten auf. Im November hatte der Energiesektor mit 5,7 Prozent die höchste Teuerung.

Detailliertere Zahlen zur Inflationsentwicklung in den EU-Staaten will Eurostat in zwei Wochen vorlegen. Die Europäische Zentralbank sieht Preisstabilität bei Raten bis zu 2,0 Prozent gewährleistet.

 

(apa)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

22:01

Ansbach: Attentäter erhielt kurz vor der Tat Abschiebeanordnung

20:16

Sicherheitsdebatte nach Gewalttaten in Deutschland: Soll jetzt das Heer ran?

16:42

Was wir über die Bombenexplosion in Ansbach wissen – und was nicht

Kommentare

0 Kommentare

14:01

Brexit-Votum schmälert Auftragsbücher in britischer Industrie

Das Brexit-Votum dämpft die Auftragslage der Industrie auf der Insel.

12:13

Türkei erlässt Haftbefehle gegen 42 Journalisten

Nach der Verhängung des Ausnahmezustandes in der Türkei haben die Behörden einem Medienbericht zufolge am Montag Haftbefehle gegen 42 Journalisten ausgestellt.

11:31

Gehaltsstrip beim italienischen RAI-Sender

Die öffentlich-rechtliche italienische Fernsehanstalt RAI setzt auf Transparenz bei Managergehältern. Gagen der Starmoderatoren bleiben aber geheim.

10:15

Deutsches Ifo-Geschäftsklima trotz Brexit-Votum weiter gut

Das Brexit-Votum der Briten schlägt den deutschen Firmenchefs bislang nur wenig auf den Magen.

09:44

Großbritannien entscheidet wann Brexit-Antrag gestellt wird

Für einen Beginn der Austrittsverhandlungen zwischen der Europäischen Union (EU) und Großbritannien gibt es nach den Worten von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker keine Frist.

Bundesländer