-0,41%
07.01.2013, 16:09
Soltau. Die deutsche Handelsgruppe Hagebau hat ihren Umsatz auch im vergangenen Jahr dank neuer Gesellschafter und anhaltend guter Konjunktur auf einen neuen Rekordwert gesteigert. Nach vorläufigen Berechnungen des Baumarkt-Betreibers und internationalen Baustoff-Fachhändlers stiegen die Erlöse 2012 auf knapp 5,6 Mrd. Euro. Dies entspreche einem Plus von fast 13 Prozent, teilte eine Sprecherin des Unternehmens mit Sitz im niedersächsischen Soltau am Montag mit.
Bei Baustoffen konnte das Unternehmen ein Plus von 22,2 Prozent erzielen. Der Einzelhandel, der vor allem über die mittlerweile rund 300 Hagebau-Märkte läuft, stieg um 3,3 Prozent. Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen traditionell nicht.
Die jahrelange Aufwärtsentwicklung könne an Tempo verlieren, hieß es. "Nach vielen Jahren des starken Wachstums rechnen wir für 2013 - abhängig von der europäischen Marktlage - mit einer moderaten Umsatzsteigerung", erklärte Hagebau-Geschäftsführer Heribert Gondert.
Von den 5,59 Mrd. Euro Umsatz (+13 Prozent), die die deutsche Baustoff-Handelsgruppe Hagebau im vergangenen Jahr erzielt hat, hat die österreichische Niederlassung in Brunn am Gebirge einen zentralfakturierten Umsatz von rund 586 Mio. Euro generiert. Diese Zahl sei nicht mit dem Vorjahreswert vergleichbar, weil die bisher separat geführten Österreich-Aktivitäten per Jahresanfang 2012 von Hagebau in Deutschland übernommen worden seien, sagte eine Sprecherin zur APA.
Zu Hagebau in Österreich gehören 111 Baustoff-Fachhandlungen, 45 Hagebaumärkten und ein Holzhandelsstandort. Vom gesamten Einkaufsumsatz von 586 Mio. Euro entfielen 463 Mio. Euro auf den Fachhandel (Baustoff-, Holz- und Fliesenhandel).
Hagebau ist eine Kooperation aus Baustoff-, Holz- und Fliesenhändlern sowie Baumarkt-Betreibern in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz. Die angeschlagene Baumarktkette des Mitbewerbers Praktiker steckt in einem tiefgreifenden Umbau.
(APA/dpa)
Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen
19:54
19:45
19:32
Geldmenge. Die meisten deutschen Bankkunden profitieren einer Untersuchung zufolge bei Dispokrediten bisher nicht vom extrem billigen Geld im Euroraum.
Italien. Zwölf Milliarden € will das Kabinett in Rom in den nächsten Jahren lockermachen, um die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen.
Grossbritannien. Nach der jüngsten EU-Austrittsdebatte muss sich Premier Cameron nun Kritik seitens der Schottischen Nationalpartei stellen - die einmal mehr für Unabhängigkeit kämpft.
Stufenplan. Als Signal wird eine umfassende Investitionsvereinbarung vorgeschlagen, Partnerschaftsvereinbarung könnte folgen. Paris und Rom ablehnend.
Glücksspiel. Das österreichisch-britische Unternehmen will sich künftig nur mehr auf rund zehn europäische Märkte konzentrieren.
Kommentare
0 Kommentare