16.01.2013, 16:51

Krombacher punktet mit Abstinenz

Den Deutschen ist der Bierdurst vergangen / Bild: dpa/Seidel

Umsatz. Deutschlands zweitgrößte Brauerei konnte mit alkoholfreiem Bier neue Rekorde einfahren. In Zukunft will man mit Limonade wachsen.

Düsseldorf. Neue Produkte und die Lust vieler Verbraucher auf alkoholfreies Bier haben der Krombacher Brauerei erneut Rekorde bei Gesamtausstoß und Umsatz gebracht. Beim Pils musste die nach Oettinger größte deutsche Biermarke dagegen einen Rückgang von 0,8 Prozent auf 4,38 Millionen Hektoliter hinnehmen.

Der Getränkeausstoß der Krombacher-Gruppe, zu der neben der Biermarke unter anderem auch die Marke Schweppes gehört, stieg insgesamt um 1,4 Prozent auf über 6,5 Millionen Hektoliter, wie das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte.

Prickelnde Brause

Der Gesamtumsatz stieg um 1,2 Prozent auf knapp 658 Mio. Euro. Auskünfte zum Gewinn macht Krombacher traditionsgemäß nicht. Das Familienunternehmen geht von einem weiter sinkenden Bierdurst aus und will 2013 mit neuen Produkten weiter wachsen. Krombacher schielt dabei neben weiteren Biersorten auch auf den Limonaden-Markt.

 

(apa/dpa)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

20:49

EZB-Direktor für mehr Demokratie in der EU

20:02

Brexit-Ticker: Ex-Verteidigungsminister Fox will Premier werden

17:15

CETA und Mordio: Streit um Freihandel als nächster EU-Spaltpilz

Kommentare

0 Kommentare

17:10

Kein Geld aus China - Verkauf von Flughafen Hahn liegt auf Eis

Der Verkauf des verlustträchtigen Flughafens Frankfurt Hahn an einen chinesischen Baukonzern steht wegen unbezahlter Rechnungen vor dem Aus.

15:41

Konsumlaune der Deutschen auch im Sommer im Hoch

Die Kauflaune der Deutschen verbessert sich auch im Sommer. Das Barometer für das GfK-Konsumklima im Juli kletterte überraschend um 0,3 auf 10,1 Punkte, wie die Nürnberger Marktforscher am Mittwoch mitteilten.

15:39

"Luxleaks": Whistleblower zu Bewährungsstrafe verurteilt

Im "Luxleaks"-Prozess sind zwei Enthüller fragwürdiger Steuerdeals internationaler Konzerne mit den Luxemburger Finanzbehörden zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.

15:09

Brexit: Österreichische Firmen sollen Risiken beachten

Deloitte Österreich zum Brexit: Rechtzeitig für etwaige Folgen wappnen

13:15

Brexit wirft die deutsche Konjunktur nicht um, aber …

Das Brexit-Votum der Briten kostet die deutsche Wirtschaft nach Prognose von Ökonomen viele Milliarden: Weniger Wachstum und mehr Firmenpleiten prognostiziert.