18.01.2013, 17:17

Athen reißt wieder Milliarden-Lücke auf

Bild: (c) dpa/Oliver Berg

Schuldenkrise. Bis 2016 müssen die Europäer nach Ansicht des IWF Griechenland mit zusätzlichen 9,5 Mrd. Euro unterstützen.

Athen. Griechenland braucht nach Ansicht des Internationale Währungsfonds (IWF) zusätzliche Hilfen seiner europäischen Partner, um sein Schuldenproblem bis 2016 unter Kontrolle zu bekommen. Nach ersten Vorhersagen des IWF gebe es 2015/2016 eine Lücke von bis zu 9,5 Milliarden Euro, sagte der Chef der IWF-Mission in Griechenland, Poul Thomsen, am Freitag in einer Videokonferenz.

Der IWF-Verwaltungsrat hatte am Mittwoch der Auszahlung einer weiteren Kredittranche von 3,2 Mrd. Euro zugestimmt. Die Summe war mehrere Monate lang eingefroren gewesen, weil der IWF an der Wirksamkeit der Maßnahmen der griechischen Regierung zum Abbau der enormen Staatsverschuldung zweifelte.

Die Freigabe sei nun nur erfolgt, weil die europäischen Partner versichert hätten, das Geld zur Verfügung zu stellen, welches Griechenland künftig brauche, sagte Thomsen. Der IWF drängt die Europäische Union seit längerem, mehr zu tun, um die griechische Schuldenkrise zu lösen.

(APA/AFP)

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Kommentare

2 Kommentare

Verbleibende Zeichen: 1500

Gast: GAndhi meint

Was heißt 9.5 Milliarden?? Bis 2016 brauchen sie das Dreifache!!!

verfasst am 22:26 19.01.2013

rolli1950 meint

nocheinmal :
die hoffnung stirbt zuletzt !
war vor kurzem in diesem schönen land - die zustaände für den normalen bürger sind einfach katastreophal !
das gesundheitssystem kurz vor dem kollaps !
unglaublich viele die sich lebensnotwenigkeiten wie mieten und warmes essen nicht leisten können !!
entweder die union erlässt den griechen ALLE miesen oder der euro wird geschichte sein !

verfasst am 19:15 18.01.2013

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