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02.02.2013, 18:17
Frankfurt. Die IG Metall will künftig in den Aufsichtsräten den Topmanagern stärker die Stirn bieten. "Arbeitnehmer in den Aufsichtsräten müssen den Mut finden, etwas nicht mitzutragen", sagte IG-Metall-Chef Berthold Huber der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). Die Betriebsräte und Gewerkschafter sollten nicht mehr wie bisher oft üblich, einfach der Linie des Unternehmensvorstandes folgen. Auch auf der Arbeitnehmerseite könne "nach gravierenden Fehlern in gewichtigen Unternehmensfragen nicht alles bleiben, wie es war, auch wenn als letzte Konsequenz mal einer gehen muss".
Im Januar war der ThyssenKrupp-Vize-Aufsichtsratschef und IG-Metall-Funktionär Bertin Eichler in die Kritik geraten, da er auf Firmenkosten in der Ersten Klasse geflogen war.
(Reuters)
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