21.03.2016, 08:50  von Reuters

Schienenkartell: Vossloh muss Deutscher Bahn Millionen-Entschädigung zahlen

Deutsche Bahn-Vorstand Ronald Pofalla will von den Kartellsündern Geld sehen. / Bild: (c) AFP/WOLFGANG KUMM

Deutsche Bahn-Vorstand Ronald Pofalla lässt beim Schienenkartell nicht locker: "Wir bleiben konsequent in der Verfolgung unserer Ansprüche"

Berlin/Werdohl. In der deutschen Schienenkartell-Affäre zahlt der Verkehrstechnikkonzern Vossloh der "Süddeutschen Zeitung" zufolge der Deutschen Bahn eine Entschädigung in zweistelliger Millionenhöhe. "Wir bleiben konsequent in der Verfolgung unserer Ansprüche wegen rechtswidriger Kartellabsprachen", zitiert das Blatt (Montagausgabe) in einem Vorabbericht Bahn-Vorstand Ronald Pofalla.

Seinen Worten zufolge ist noch ein an dem Kartell beteiligtes Unternehmen übrig, das ebenfalls einen Ausgleich zahlen soll.

Zuletzt hatte das Bundeskartellamt wegen unzulässiger Preisabsprachen ein Bußgeld von knapp 3,5 Millionen Euro gegen eine Vossloh-Tochter verhängt. An dem im Jahr 2011 aufgeflogenen Schienenkartell beteiligt waren auch die ThyssenKrupp GfT Gleistechnik GmbH und die österreichische Voestalpine BWG GmbH. ThyssenKrupp musste in diesem Zusammenhang Bußgelder in Höhe von 191 Millionen Euro zahlen.

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

01.07.2016, 20:01

„Was wir von London erwarten können, und zwar zügig, ist ein Fahrplan“

01.07.2016, 19:12

Porsche beteiligt sich erstmals an einem Start-up

01.07.2016, 18:31

Brexit-Ticker: Möglicher Cameron-Nachfolger Gove – 2016 kein EU-Austrittsansuchen

Kommentare

0 Kommentare

01.07.2016, 14:35

Finanzaufsicht richtet Hotline für Whistleblower ein

Due Finanzaufsicht BaFin will mit Hilfe von Insidern an Informationen kommen um Verstöße gegen das Aufsichtsrecht zu ahnden.

01.07.2016, 10:27

Brexit-Ticker: S&P senkt Rating für EU

Brexit: Großbritannien ist noch nicht aus der EU ausgeschieden, da senkt S&P bereits die Bonität der EU.

01.07.2016, 10:21

Italiens marode Banken können mit Staatshilfen rechnen

Die Aussicht auf Staatshilfen hat italienischen Finanzaktien am Freitag kräftigen Auftrieb verliehen.

01.07.2016, 09:23

IWF senkt Wachstumsprognose für Eurozone

Der IWF bewertet die Wachstumsaussichten für die Eurozone und Großbritannien nach dem Brexit-Votum der Briten ungünstiger als noch vor wenigen Monaten.

01.07.2016, 08:32

Brexit: Poker um Austritts-Antrag wird zum Mikado-Spiel

Hinter dem Poker, den die Briten um ihren Austritts-Antrag spielen, steht offenbar die Angst, dann unter Zeitdruck zu große Zugeständnisse machen zu müssen. Daher wollen die Briten zuerst verhandeln und dann erst den Antrag stellen. In Europa geht schon die Befürchtung um, der Antrag könnte überhaupt nie kommen. Denn: Wer sich zuerst bewegt, verliert.