21.03.2016, 08:50  von Reuters

Schienenkartell: Vossloh muss Deutscher Bahn Millionen-Entschädigung zahlen

Deutsche Bahn-Vorstand Ronald Pofalla will von den Kartellsündern Geld sehen. / Bild: (c) AFP/WOLFGANG KUMM

Deutsche Bahn-Vorstand Ronald Pofalla lässt beim Schienenkartell nicht locker: "Wir bleiben konsequent in der Verfolgung unserer Ansprüche"

Berlin/Werdohl. In der deutschen Schienenkartell-Affäre zahlt der Verkehrstechnikkonzern Vossloh der "Süddeutschen Zeitung" zufolge der Deutschen Bahn eine Entschädigung in zweistelliger Millionenhöhe. "Wir bleiben konsequent in der Verfolgung unserer Ansprüche wegen rechtswidriger Kartellabsprachen", zitiert das Blatt (Montagausgabe) in einem Vorabbericht Bahn-Vorstand Ronald Pofalla.

Seinen Worten zufolge ist noch ein an dem Kartell beteiligtes Unternehmen übrig, das ebenfalls einen Ausgleich zahlen soll.

Zuletzt hatte das Bundeskartellamt wegen unzulässiger Preisabsprachen ein Bußgeld von knapp 3,5 Millionen Euro gegen eine Vossloh-Tochter verhängt. An dem im Jahr 2011 aufgeflogenen Schienenkartell beteiligt waren auch die ThyssenKrupp GfT Gleistechnik GmbH und die österreichische Voestalpine BWG GmbH. ThyssenKrupp musste in diesem Zusammenhang Bußgelder in Höhe von 191 Millionen Euro zahlen.

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