30.09.2007, 21:18  von Verena Diethelm

Lepschi & Siegl bemüht sich um Sotschi-Aufträge

Bild: WB/Diethelm

Der Salzburger Familienbetrieb Lepschi KG & Siegl GmbH will vom Olympia-Boom in Sotschi am Schwarzen Meer profitieren.

Oberndorf/Moskau. Russland wird für Infrastrukturprojekte im Rahmen der Olympischen Winterspiele 2014 rund zwölf Milliarden Euro zur Verfügung stellen.

Das Unternehmen produziert E-Werk-Bedarf wie Trafostationen, Kabelverstärker, Verstärkungsequipment und Tunneltechnik. Zu den Kunden des Oberndorfer Betriebs zählen in erster Linie E-Werke, Stadtwerke, Industrieunternehmen und Baufirmen.

In Russland ist Lepschi & Siegl bereits von Anfang mit dabei, erzählt der Firmenchef Eduard Siegl. Der Markteintritt erfolgte nach der Ostöffnung Anfang der neunziger Jahre "aus Notwendigkeit". Die deutsche Handelsgruppe Metro Cash & Carry benötigte für seine russischen Grossmärkte einen Lieferanten für Elektroequipment. Vor Ort kooperiert Lepschi & Siegl mit den Linzer Unternehmen Klampfer und Hitzinger. Die Salzburger haben bisher mehr als 50 Anlagen nach Russland geliefert, die meisten für Metro.

"Wir wollen nun in Russland auch unabhängig von Metro tätig werden. Speziell in der Tunneltechnik sehen wir gute Chancen", sagte Siegl am Rande des Investmentforums in Sotschi.

Lepschi & Siegl exportiert rund 60 Prozent der Anlagen in Länder wie die Ukraine, Bulgarien, Rumänien, Malaysia, Vietnam, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Libyen, Jordanien, Kanada oder Südafrika.

Mitarbeiter gesucht

Umsatzzahlen möchte Siegl nicht verraten. Es dürfte aber ganz gut laufen. "Wir haben derzeit 25 Mitarbeiter, könnten aber zehn Leute mehr gebrauchen", sagt Siegl. Er sucht Schweisser, Schlosser und Techniker. (ved)

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