15.10.2007, 13:06  von Patrizia Reidl

Mühlviertler Holzschnitzelerzeuger: "Wir kriegen auch Ihr Holz klein"

Bild: beigestellt

Das kleine oberösterreichische Holzunternehmen Gebrüder Leutgeb OEG ist gerade dabei, in der Slowakei einen Auftrag zur Produktion von Hackschnitzeln an Land zu ziehen.

Liebenau. "Wir wollen Osteuropa verstärkt angehen", sagt August Leutgeb, einer der beiden Gesellschafter des Unternehmens. Dort sei das Biomassepotenzial sehr gross. Momentan suche Leutgeb gerade einen Partner in Ungarn.

Ob kleine Landwirte, Heizwerkbetriebe oder öffentliche Einrichtungen, in Österreich oder in Tschechien, der Slowakei oder Ungarn - wo Hackschnitzel gebraucht werden, sind die Brüder August und Markus Leutgeb mit ihrem mobilen Hackschnitzler nicht weit. Das ist ein vierachsiger Lkw mit Drehkranz und Kran, der jedes Holz klein, sprich zu Hackschnitzeln, verarbeiten kann. "Mit dem Lkw sind wir mobil und können hinfahren, wo uns die Kunden brauchen. Denn normalerweise zieht ein Traktor mit Anhänger die Hackschnitzelmaschine, der ist halt nicht sehr mobil."

Mit Lkw zum Kunden

Diese Mobilität hat Gebrüder Leutgeb letztes Jahr einen Grossauftrag in Ungarn eingebracht. In den nächsten Wochen erwartet Leutgeb den Abschluss für den Auftrag in der Slowakei. Dort wird ein Unternehmen mit Hackschnitzeln beheizt. "Alternative Roh stoffe zur Energiegewinnung sind stark im Kommen, da liegen wir mit den Hackschnitzeln im Trend." Und das zeigen auch die Zahlen: Seit Gründung 2005 wächst das Mühlviertler Unternehmen jährlich 20 Prozent, der Jahresumsatz liegt über 150.000 €.

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