29.02.2012, 13:45

Autohändler Pappas kennt keine Ungarn-Krise

Bild: WB/Foltin

Autohandel. Die Salzburger Pappas Gruppe - einer der größten Autohändler des Landes - hat in Ungarn 2011 in Summe einen Umsatz von 129,1 Mio. Euro erzielt und diesen damit um rund 12 Prozent gesteigert.

Salzburg. Dies berichtete die Wirtschaftszeitung Vilaggazdasag am Dienstag. Für das laufende Jahr erwarte Pappas in Ungarn allerdings Umsatzeinbußen von sechs Prozent. Grund dafür seien die schlechten Wirtschaftsprognosen, die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 25 auf 27 Prozent, sowie die schwankenden Wechselkurse der ungarischen Währung Forint. Das Unternehmen erwarte daher eine geringere Nachfrage.

Pappas verkaufte 2011 in Ungarn 2.077 PKWs, um neun Prozent mehr als 2010. Die LKW-Verkäufe stiegen um 32 Prozent auf 1.849 Stück.
Pappas Auto ist der Ungarn-Ableger der Pappas Gruppe und hat sechs Standorte. Außerdem zur Gruppe gehören neben der Georg Pappas Automobil AG (zwölf Standorte in Salzburg, Wien und Niederösterreich) die Pappas Automobilvertriebs GmbH (Oberösterreich und Amstetten) mit sieben Standorten, die Konrad Wittwar GesmbH in der Steiermark mit sechs Standorten, die Retterwerk GmbH in Tirol mit drei Standorten sowie die Pappas & Werlin GmbH in Bayern mit zwei Standorten.

(APA)

 

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