09.09.2012, 09:08  von APA/dpa

Putin poltert gegen die EU

Wladimir Putin bei der APEC-Konferenz / Bild: EPA/Maxim Shipenkov

Energie. Der russische Präsident wirft der EU im Kartellverfahren gegen Gazprom Eigeninteressen und politische Motive vor.

Wladiwostok. Russlands Präsident Wladimir Putin hat das EU-Kartellverfahren gegen den russischen Staatskonzern Gazprom als "nicht konstruktiv" kritisiert. Er warf der EU vor, mit der juristischen Verfolgung des Moskauer Energiegiganten die momentanen Probleme in der Eurozone verdecken zu wollen. "Europa will politischen Einfluss zurückgewinnen, und wir müssen dafür zahlen", sagte Putin am Sonntag vor Journalisten in der ostrussischen Stadt Wladiwostok nach einem Treffen des Asien-Pazifik-Forums APEC.

Mit der Aufnahme osteuropäischer Staaten habe die EU sich verpflichtet, die neuen Mitglieder zu finanzieren. "Nun hat offenbar irgendwer in der EU-Kommission entschieden, dass ein Teil der Unterstützung wieder hereingeholt werden muss", meinte der russische Präsident.

Einen "Handelskrieg" zwischen Russland und der Europäischen Union schloss Putin allerdings aus. Die EU-Kommission wirft Gazprom vor, die Konkurrenz auszuschalten und die Gaspreise hochzutreiben. Der Monopolist gilt als wichtige außenpolitische Waffe des Kreml.

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

27.08.2015, 18:26

Westbalkan: „Wenn ich Fußball spielen könnte, würde ich meinen jetzigen Job nicht machen“

27.08.2015, 16:05

Banken hoffen: Kompromisssignale zu Franken-Krediten in Polen

27.08.2015, 14:01

Ukraine und Gläubiger einigen sich auf Schuldenschnitt

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    1 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500


    ob wir wohl eines Tages sogar froh sein werden,
    wenn Putin der NWO den Gashahn zudreht ????

    verfasst am 10.09.2012, 14:31

    08:34

    Griechenland: Tsipras führt in Umfragen

    Nach dem Rücktritt folgt die Neuwahl. Griechenland wählt am 20. November und Alexis Tsipras führt laut einer neuen Umfrage. Die Syriza liegt bei 23 Prozent.

    08:14

    Flüchtlingsdrama: Mehr als 70 Tote

    Nach der Entdeckung der Flüchtlingstragödie werden nun mehr als 70 Tote vermutet. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

    08:02

    AirBnB setzt den Jugendhäusern zu

    Die Jufa-Gruppe wächst, neue Häuser werden im Jahrestakt errichtet. In den Jugendherbergen und bei Wombats bleibt das Geschäft konstant.

    08:01

    Schweiz schrammt an Rezession vorbei

    Die Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal besser entwickelt als erwartet. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mit.

    06:52

    Bauern fordern Entschädigung

    Die Hagelversicherung revidiert ihre Schadensprognose nach oben. Statt 100 Millionen Euro wird die Dürre heuer Ernteschäden im Ausmaß von 150 Millionen Euro verursachen.

    Umfrage

    • Wie oft gehen Sie geschäftlich essen?
    • ein- bis zweimal im Monat
    • Einmal die Woche
    • Mehrmals die Woche
    • täglich