23.03.2016, 19:39  von apa

EVN hat ein neues Problem am Balkan

EVN im schiefen Licht. / Bild: (c) WB/Alexandra Eizinger

Die kroatische Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft USKOK leitete Ermittlungen wegen Korruption beim Bau der zentralen Kläranlage in Zagreb ein, die von einer gemeinsamen Tochter von EVN und der deutschen RWE betrieben wird.

Wien/Zagreb/Maria Enzersdorf. Insgesamt sechs Personen, darunter zwei Mitarbeiter der EVN-Tochter WTE, stehen unter Verdacht von Bestechung und Untreue, berichteten kroatische Medien. Laut USKOK soll demnach die Stadt Zagreb durch Korruption beim Bau der Kläranlage um rund 6 Mio. Kuna (knapp 800.000 Euro) geschädigt worden sein.

Mit der Planung, Finanzierung und dem Bau der Kläranlage in Zagreb sowie der dazugehörigen Infrastruktur beauftragt wurde im Jahr 1998 die ZOV (Zagrebacke otpadne vode d.o.o.), an der die EVN-Tochter WTE und der RWE je 48,5 Prozent halten. Sie ist auch Betreiberin der seit Mai 2007 in Betrieb stehenden Anlage. Das Investitionsvolumen beträgt rund 350 Mio. Euro.

Aus der EVN heißt es dazu zur APA, dass dieses Projekt in den letzten sechs Jahren mehrfach in allen Details von den Behörden geprüft worden und dabei immer alles für ordnungsgemäß befunden worden sei. Jetzt sei von einer Baufirma der Vorwurf eines persönlichen Fehlverhaltens von zwei Mitarbeitern der WTE erhoben worden. Die EVN habe deshalb sofort eine interne Untersuchung eingeleitet. "Wir kooperieren dabei eng mit den Behörden."

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

22.07.2016, 13:45

Sofia ringt um Atomkraftwerk Belene

21.07.2016, 17:58

Slowenisches Verfassungsgericht akzeptiert Einschränkung des Referendumsrechts

21.07.2016, 08:46

Rätsel um Shoppingcenter in Split

Mehr

Kommentare

0 Kommentare

08:43

Türkei will Ausnahmezustand nach 3 Monaten beenden

Die Türkei will den Ausnahmezustand nach Worten von Regierungschef Binali Yildirim wohl nicht verlängern.

23.07.2016, 22:30

Österreich erhöht Sicherheitsmaßnahmen

Nach den Terrorakten in Nizza und Würzburg sowie dem Amoklauf in München werden die Sicherheitsmaßnahmen in Österreich erhöht.

23.07.2016, 22:01

München-Ticker: Einsatz der Bundeswehr wurde erwogen

In einem Münchner Einkaufszentrum sind am Freitag mindestens neun Menschen erschossen worden. Die Polizei gab in der Nacht Entwarnung. Die Motive des Attentäters sind noch unklar.

23.07.2016, 20:37

Bankomatgebühr: SPÖ-Gesetzentwurf für Verbot

Von SPÖ-Seite liegt nun ein Gesetzesentwurf für ein Verbot der umstrittenen Bankomatgebühren vor, berichtet die "Krone" (Sonntagsausgabe).

23.07.2016, 17:30

München-Killer tötet 9 Menschen: 300 Schuss Munition dabei, war in psychiatrischer Behandlung

Ein 18-Jähriger Deutsch-Iraner hat am Freitagabend in München neun Menschen erschossen und 16 weitere zum Teil schwer verletzt.

Die Redaktion empfiehlt

Umfrage