17.08.2012, 17:29  von Reuters/APAdpa/ekh

US-Daten fallen überraschend gut aus

Bild: WB

Konjunktur. Sowohl die Stimmung der US-Verbraucher wie auch die Juli-Indikatoren übertreffen die Prognosen der Analysten zu Teil deutlich.

New York. Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich wieder aufgehellt. Der Index für das Verbrauchervertrauen im August stieg nach vorläufigen Berechnungen auf 73,6 von 72,3 Punkten, teilten Thomson Reuters und die Universität Michigan am Freitag zu ihrer Umfrage mit. Das ist das höchste Niveau seit Mai. Analysten hatten mit 72,4 Zählern gerechnet.

Der von Anlegern stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung der USA aus. Die Verbraucher zeigten sich zuletzt vor allem wegen der unsicheren Aussichten am Jobmarkt zurückhaltend.

Der bedeutende Sammelindex für Frühindikatoren kletterte um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Freitag in New York mitteilte. Experten hatten lediglich mit einem Zuwachs von 0,2 Prozent gerechnet. Noch im Juli war der Index um revidierte 0,4 Prozent (ursprünglich: 0,3) gefallen.
Beim Conference Board hieß es dennoch, der Index deute auf ein eher geringes wirtschaftliches Wachstum bis zum Jahresende hin.

Der Index setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu gehören unter anderem Neuaufträge in der Industrie, Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie Verbrauchervertrauen und Baugenehmigungen.

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

16.08.2012, 16:27

US-Industrie-Index leicht im Plus

16.08.2012, 15:25

US-Bauwirtschaft kommt nicht in Schwung

29.07.2015, 19:37

Israel greift in Syrien und Libanon mit Drohnen an

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    29.07.2015, 19:29

    Weltbevölkerung wächst bis 2050 noch stärker als angenommen

    Wie die Stiftung Weltbevölkerung am Mittwoch erklärte, korrigierte die UNO Hochrechnungen von 2013 und rechnet nun mit einem Anstieg der globalen Bevölkerung von heute etwa 7,3 Milliarden auf rund 9,7 Milliarden Menschen bis 2050. Und das wird nicht das Ende sein.

    29.07.2015, 18:21

    Peugeot hadert mit Wiedereinstieg im Iran

    Für den französischen Autobauer PSA Peugeot Citroen gestaltet sich seine geplante Rückkehr in den Iran schwierig.

    29.07.2015, 17:42

    OMV bläst Ölbohrung an kroatischer Adriaküste ab

    Laut OMV lohnt es sich wahrscheinlich nicht, an der kroatischen Küste Erdgas und Erdöl zu fördern. In Kroatien macht man die Grenzstreitigkeiten mit Montenegro für den Ausstieg verantwortlich.

    29.07.2015, 15:34

    Türkei weitet Luftangriffe auf Kurden aus

    Bislang hat die Türkei nach eigenen Angaben bei Razzien gegen mutmaßliche Mitglieder der PKK, verbotene linke Gruppen sowie die IS-Miliz bislang 1302 Menschen festgenommen.

    29.07.2015, 07:09

    Streit um die Bucht von Piran bedroht Hafen Koper

    Kroatien und Slowenien streiten um eine Bucht in der Adria. Eigentlich sollte ein Prozess über die Aufteilung der Gewässer entscheiden. Diesen hat Kroatien nun platzen lassen.

    CMS Logo

    Umfrage

    • Würden Sie privat Flüchtlinge bei sich aufnehmen?
    • Ja, sofort
    • Ja, mit staatlichen Zuschüssen
    • Nein, ist Staatsaufgabe
    • Nein, Österreich sollte keine Flüchtlinge aufnehmen
    • Weiß nicht

    Die Redaktion empfiehlt