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01.12.2012, 12:50
Peking. Die chinesische Wirtschaft gewinnt weiter an Tempo. Der offizielle Einkaufsmanagerindex kletterte im November auf den höchsten Stand seit sieben Monaten, wie das Statistikamt am Samstag in Peking mitteilte. Das Barometer kletterte auf 50,6 Punkte nach 50,2 Zählern im Oktober. Über der Marke von 50 Punkten wird Wachstum signalisiert.
Es handle sich aber noch nicht um eine nachhaltige Erholung, sagte Ökonom Dong Xian'an von Peking First Advisory. "Die besseren Zahlen gehen im wesentlichen auf Investitionen des Staates zurück. Seit dem zweiten Quartal hat die Regierung einige Projekte auf Schiene gebracht und das macht sich nun in der Wirtschaft bemerkbar."
Europa und USA drücken Wachstum
Laut einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Umfrage der Großbank HSBC ist die chinesische Industrie im November erstmals seit einem Jahr wieder gewachsen. Der Einkaufsmanagerindex kletterte vorläufigen Daten zufolge auf 50,4 Punkte. Zuletzt hatte das Barometer die Schwelle von 50 Zählern vor 13 Monaten übersprungen.
Die Schuldenkrise in Europa und die schlappe US-Konjunktur haben das Wachstum in China im dritten Quartal auf ein Dreieinhalb-Jahrestief gedrückt. Das Bruttoinlandsprodukt des Exportweltmeisters legte um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Für das Gesamtjahr strebt die Regierung ein Plus von 7,5 Prozent an. 2011 waren es noch 9,2 Prozent.
Wichtig für Österreich
Österreichs Investitionen in China liegen laut Außenwirtschaft Österreich (AWO) bei 105 Millionen US-Dollar (Stand Mai 2012). China war laut Statistik Austria im ersten Halbjahr 2012 einer der wichtigsten Drittstaatenhandelspartner Österreichs (Importe: 3,17 Mrd. Euro, Exporte: 1,54 Mrd. Euro), neben der Schweiz (Importe: 3,26 Mrd. Euro, Exporte: 3,02 Mrd. Euro) und den Vereinigten Staaten (Importe: 2,02 Mrd. Euro, Exporte: 3,41 Mrd. Euro).
(APA/Reuters/Stefan Mey)
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