0,62%
03.12.2012, 22:15
Frankfurt/Detroit. Das US-Geschäft der deutschen Autobauer brummt. Der Sportwagenbauer Porsche verkaufte im November 71,4 Prozent mehr Autos als ein Jahr zuvor. Die Volkswagen-Tochter schlug 3865 Fahrzeuge los. Bei BMW betrug das Absatzplus 38,8 Prozent. Der Volkswagen -Konzern (VW) setzte 36.728 Autos und damit 29,3 Prozent mehr ab. Die VW-Tochter Audi kam immerhin auf ein sattes Plus von 24,4 Prozent. Auch bei Daimler florierten die Geschäfte. Der Stuttgarter Konzern erhöhte den Absatz der Marke Mercedes um 15,6 Prozent
Toyota wuchs ebenfalls stärker als die US-Hersteller. Der japanische Konzern legte mit 161.700 Fahrzeugen um 17,2 Prozent zu. Experten begründeten die massiven Verkaufszuwächse mit einer Erholung der Autobranche nach dem verheerenden Supersturm Sandy im Oktober und einer insgesamt steigenden Nachfrage nach Fahrzeugen. "Wir erwarten auch einen starken Dezember, da sich die Industrie weiter vom dem Hurrikan an der Ostküste erholt", prognostizierte der US-Verkaufschef von Chrysler, Reid Bigland.
Die amerikanische Opel-Mutter GM, die mit Volkswagen und Toyota um die Weltmarktspitze ringt, steigerte ihren Absatz im Heimatmarkt lediglich um 3,4 Prozent, lag allerdings nach absoluten Zahlen mit knapp 186.500 Fahrzeugen immer noch unangefochten an der Spitze. Ford legte um 6,5 Prozent auf 177.700 Wagen zu. Unter den amerikanischen Herstellern steigerte die Fiat -Tochter Chrysler ihren Absatz am stärksten - um 14,4 Prozent auf 122.600.
(r)
Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen
20:52
17:52
14:55
Konjunktur. In den USA haben weniger Menschen als erwartet einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt.
Konjunktur. Der HSBC-Index signalisiert erstmals seit Monaten einen Rückgang der Industrieproduktion in China.
Über Tauschgeschäfte haben Glencore und das ebenfalls in der Schweiz ansässige Handelshaus Trafigura Aluminium an eine Firma im Iran geliefert, heisst es in einem UNO-Bericht.
Milliardenschäden nach dem Tornado in Oklahoma ersticken jede Diskussion über eine Straffung der Geldpolitik im Keim. In Japan zeigen sich erste Nebenwirkungen.
Großbritannien: Die Wirtschaft liegt noch sechs Prozent unter Vorkrisen-Niveau. Und investiert wurde seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr so wenig.
Kommentare
0 Kommentare