03.12.2012, 22:15

Deutsche Autobauer ziehen an US-Rivalen vorbei

Bild: EPA (ROLEX DELA PENA)

Die deutschen Autobauer wachsen in den USA deutlich stärker als ihre örtlichen Konkurrenten.

Frankfurt/Detroit. Das US-Geschäft der deutschen Autobauer brummt. Der Sportwagenbauer Porsche verkaufte im November 71,4 Prozent mehr Autos als ein Jahr zuvor. Die Volkswagen-Tochter schlug 3865 Fahrzeuge los. Bei BMW betrug das Absatzplus 38,8 Prozent. Der Volkswagen -Konzern (VW) setzte 36.728 Autos und damit 29,3 Prozent mehr ab. Die VW-Tochter Audi kam immerhin auf ein sattes Plus von 24,4 Prozent. Auch bei Daimler florierten die Geschäfte. Der Stuttgarter Konzern erhöhte den Absatz der Marke Mercedes um 15,6 Prozent

Toyota wuchs ebenfalls stärker als die US-Hersteller. Der japanische Konzern legte mit 161.700 Fahrzeugen um 17,2 Prozent zu. Experten begründeten die massiven Verkaufszuwächse mit einer Erholung der Autobranche nach dem verheerenden Supersturm Sandy im Oktober und einer insgesamt steigenden Nachfrage nach Fahrzeugen. "Wir erwarten auch einen starken Dezember, da sich die Industrie weiter vom dem Hurrikan an der Ostküste erholt", prognostizierte der US-Verkaufschef von Chrysler, Reid Bigland.

Die amerikanische Opel-Mutter GM, die mit Volkswagen und Toyota um die Weltmarktspitze ringt, steigerte ihren Absatz im Heimatmarkt lediglich um 3,4 Prozent, lag allerdings nach absoluten Zahlen mit knapp 186.500 Fahrzeugen immer noch unangefochten an der Spitze. Ford legte um 6,5 Prozent auf 177.700 Wagen zu. Unter den amerikanischen Herstellern steigerte die Fiat -Tochter Chrysler ihren Absatz am stärksten - um 14,4 Prozent auf 122.600.

(r)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

08:12

Japanische Notenbank sieht das Ende der Deflation kommen

22.07.2014, 21:16

Immer mehr Fluglinien stoppen Flüge nach Tel Aviv

22.07.2014, 20:29

EU robbt in Richtung Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    22.07.2014, 13:46

    Israel-Gaza: "Es wird jeden Tag schlimmer"

    Im Israel-Gaza-Konflikt verbuchen beide Seiten schwere Verluste. Auch der wirtschaftliche Preis der Eskalation ist hoch. In Israel brechen Tourismus und Konsum zusammen, Gaza liegt in Trümmern.

    22.07.2014, 10:09

    Detroit rettet sich nach Pleite in eine Umschuldung

    Im Insolvenzverfahren der US-Autostadt Detroit haben die Angestellten und Pensionäre für den Umschuldungsplan gestimmt.

    22.07.2014, 08:34

    Red Bull, Spitz und Co.: Schwieriger Sprung in die USA

    Hochgradig saturiert, heiß umkämpft, voller Hürden: Um am US-amerikanischen Lebensmittelmarkt zu landen, müssen heimische Produzenten sehr kreativ sein.

    21.07.2014, 16:22

    Flug MH17 – Wie versichert man ein Passagierflugzeug?

    Nach dem Absturz einer malaysischen Passagiermaschine des Fluges MH17 in der Ost-Ukraine mit fast 300 Toten sind zahlreiche Fragen offen. Nicht nur die Unglücksursache ist weiterhin unklar. Die Versicherer versuchen derzeit, neben der menschlichen Tragödie den finanziellen Schaden zu bemessen.

    21.07.2014, 13:58

    Flug MH17: 272 Opfer geborgen – Putin macht Ukraine verantwortlich

    Präsident Wladimir Putin hat eine Verantwortung von Russland für den Absturz des Fluges MH17 in der Ukraine zurückgewiesen und vor einem politischen "Missbrauch" der Katastrophe gewarnt.

    CMS Logo

    Umfrage

    • Soll das Binnen-I in der Rechtschreibung erhalten bleiben?
    • Ja
    • Beides vollständig ausschreiben
    • Abschaffen
    • Nur weibliche Schreibung - inkludiert Maskulinum

    Die Redaktion empfiehlt