0,00%
09.12.2012, 12:09
New York/Cupertino. Die Rivalen Apple und Google haben sich laut einem Medienbericht zusammengetan, um für die Patente des Fotopioniers Kodak zu bieten. Das gemeinsame Gebot liege bei mehr als 500 Mio. Dollar (385,68 Mio. Euro), berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Wochenende. Der Fotokonzern muss mindestens eine halbe Milliarde Dollar erzielen, um die vereinbarte Finanzspritze für einen Neuanfang zu bekommen.
Im Sommer gehörten Apple und Google bei der Kodak-Patentauktion noch zu rivalisierenden Bieter-Gruppen. Die damaligen Gebote verfehlten jedoch die von Kodak damals angepeilte Milliardensumme für die rund 1.100 Patente und die Versteigerung wurde auf Eis gelegt. Kodak will Anfang 2013 nach gut einem Jahr das Insolvenzverfahren verlassen.
Apple und Google stehen auf verschiedenen Seiten im laufenden Patentkrieg der Mobilfunk-Branche. Im vergangenen Jahr lieferten sie sich ein heftiges Bietergefecht um Patente des insolventen Netzausrüsters Nortel. Ein Konsortium unter anderem aus Apple und Microsoft gewann damals mit einem Gebot von rund 4,5 Mrd. Dollar, Google unterlag.
Kodak hatte seit dem vergangenen Jahrhundert die klassische Fotografie entscheidend geprägt, kam aber nicht mit dem Wechsel zu digitalen Bildern klar und musste nach hohen Verlusten Insolvenz anmelden.
Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen
11:29
18.05.2013, 16:31
17.05.2013, 22:53
Budget. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu will in allen Bereichen, inklusive Verteidigung, sparen und die Steuern erhöhen. Das gefällt der Bevölkerung nicht.
CO2. Peking möchte keine EU-Klimaabgabe für seine Fluggesellschaften zahlen. Das ist ein weiterer Streitpunkt zwischen Brüssel und China.
Elektronik. Drei weitere Mitarbeiter von Foxconn haben sich in den vergangenen Wochen in den Tod gestürzt. Foxconn beschäftigt in China 1,1 Millionen Menschen.
Sammelindex. Das US-Konjunkturbarometer deutet merklich auf die Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft hin.
Netzwerke. Europa wirft den Chinesen illegale Beihilfen vor, China wiederum wendet sich an die WTO. Und Europas Ausrüster NSN ist mit der Situation nun ganz und gar nicht zufrieden.
Kommentare
0 Kommentare