0,00%
29.12.2012, 10:08
Washington. In den USA befinden sich der Häusermarkt und die Industrie im Aufwind. Die Zahl der anstehenden Hausverkäufe stieg im November 2012, teilte die Vereinigung National Association of Realtors am Freitag mit. Der entsprechende Index erhöhte sich um 1,7 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 106,4 und damit auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchs die Zahl um 9,8 Prozent. Die Erholung auf dem Häusermarkt verfestige sich, sagte Volkswirt Michael Gapen bei Barclays in New York.
Das Handelsministerium hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass die Zahl der verkauften Eigenheime in den USA im November so stark gestiegen ist wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Der Immobilienmarkt dürfte in diesem Jahr erstmals seit 2005 wieder zum Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft beigetragen haben. Allerdings werden immer noch nur rund ein Viertel so viele Eigenheime verkauft wie im Juli 2005. Danach erschütterte die geplatzte Immobilienblase erst die USA und dann die gesamte Weltwirtschaft.
Auch von der Industrie kamen positive Nachrichten: Der Verband der Einkaufsmanager in Chicago gab für Dezember einen Anstieg des Indexes der Geschäftstätigkeit auf 51,6 Punkte bekannt. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt 51,0 Zähler prognostiziert. Im November waren es 50,4 Punkte. Werte über 50 Punkte signalisieren eine Expansion, Zahlen darunter eine Kontraktion im verarbeitenden Gewerbe der Region. "Die Indikatoren deuten nicht auf eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivität vor Fiskalklippe hin", sagte John Ryding, Chefvolkswirt von RDQ Economics in New York.
(Reuters)
Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen
25.05.2013, 07:56
24.05.2013, 12:37
24.05.2013, 07:36
Ermittlungen. In den USA schaut sich die Wettbewerbsbehörde erneut das Werbegeschäft des Internetkonzerns an. Diesmal geht es um die Banner auf Webseiten.
Übernahmepoker. Dish bietet für Sprint 25,5 Milliarden Dollar. Und mahnt mit einer PR-Kampagne vor Bedrohungen falls Japanische Softbank zum Zug kommt. Die Japaner wollen für 70 Prozent 20,1 Mrd. Dollar zahlen.
Abschied. Der legendäre Spiele- und PC-Hersteller wird in seine Einzelteile zerschlagen, die Reste sollen mindestens 22 Millionen Dollar bringen.
Automobilindustrie. Der Auto-Hersteller wird im Oktober 2016 seine beiden Werke im Bundesstaat Victoria schließen
Konjunktur. In den USA haben weniger Menschen als erwartet einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt.
Kommentare
0 Kommentare