0,03%
03.01.2013, 18:47
Chennai. Milliardenschwere Wertpapiere in Händen eines einzelnen Bankers haben in Indien die Behörden alarmiert. Die Steuerermittler untersuchen einen möglichen Finanzbetrug, nachdem sie bei einem Händler auf die britische Großbank Barclays laufende Wechsel über insgesamt fünf Milliarden Dollar (3,86 Mrd. Euro) beschlagnahmten.
Ein Vertreter der Ermittler teilte am Donnerstag mit, während einer Razzia bereits am Montag hätten die Behörden fünf Wechsel im Wert von jeweils einer Milliarde Dollar im Hause des Bankers sichergestellt. Der Händler habe mit dem Geld eine Lizenz für die Errichtung einer Ölraffinerie im Bundesstaat Tamil Nadi beantragt. "Wir prüfen den Vorfall derzeit, da die Möglichkeit eines Betrugs wegen des hohen Werts vorliegt", fügte der Behördenvertreter hinzu, der namentlich nicht genannt werden wollte.
Die Wechsel wurden am 25. Februar 2011 ausgestellt und werden im Februar 2015 fällig, wie aus einer Kopie der Papiere hervorgeht, die Reuters vorlag. Der geschäftsführende Direktor der Steuerbehörde lehnte eine Stellungnahme ab. Die Behörden fragten dem Vertreter zufolge bereits bei Barclays an. Zudem sei der Reisepass des Bankers konfisziert worden. Er sei für Freitag für eine Befragung einbestellt worden. Weder von dem Händler noch von Barclays war zunächst eine Stellungnahme zu erhalten.
(APA/Reuters)
Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen
11:23
06:51
06:25
Auf Druck der US-Verkehrssicherheitsbehörde startet Chrysler einen der größten Rückrufe der Vereinigten Staaten.
Nach der deutlichen Ablehnung in der großen Kammer des Parlaments steht das Gesetz zur Beilegung des Steuerstreits mit den USA auf der Kippe.
Der wirtschaftliche Aufholprozess vieler afrikanischer Länder wirkt sich auf die Börsen aus. Die Kursexplosionen spiegeln aber kaum die Realwirtschaft wider.
Staatengipfel. Der Syrien-Krieg soll politisch beendet werden - allerdings bleibt die Frage, wie sich das durchsetzen ließe.
G8-Gipfel. Es wäre schon schwierig genug für Gastgeber David Cameron, die Positionen der G8 zur Rebellion in Syrien unter einen Hut zu bringen. Aber es gibt noch mehr Probleme.
Kommentare
0 Kommentare