19.01.2013, 14:49

Osram gehen die Lichter auf

Bild: dpa (Jan Woitas)

Perspektive. Der Lampenhersteller rechnet nach Trennung von Siemens bald wieder mit Gewinn - nachdem derzeit tausende Stellen gestrichen und Werke verkafut werden.

München.  Der Lampenhersteller Osram rechnet nach der Trennung von der Konzernmutter Siemens schon bald wieder mit Gewinnen. Bereits 2015 solle Osram einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 512 Millionen Euro erreichen, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf interne Unternehmensunterlagen. Ein Konzernsprecher äußerte sich am Samstag in München nicht dazu.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Osram einen Verlust von 378 Millionen Euro verbucht. Auch für 2013 rechnet das Unternehmen wegen hoher Aufwendungen für den Konzernumbau noch mit roten Zahlen. Osram streicht derzeit tausende Stellen und verkauft Werke. Der Verlust im laufenden Jahr werde aber geringer ausfallen als im Vorjahr, heißt es im Abspaltungsbericht, den Siemens und Osram im Dezember veröffentlicht hatten.

10:1 Siemens zu Osram

An diesem Mittwoch sollen die Siemens-Aktionäre auf der Hauptversammlung in München die Trennung von Osram beschließen. Sie sollen für je zehn Siemens-Aktien ein Osram-Papier erhalten. Siemens will aber mit rund 19 Prozent an Osram beteiligt bleiben.

Osram machte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 5,4 Milliarden Euro. Ende des vergangenen Geschäftsjahres arbeiteten insgesamt rund 39.000 Menschen für Osram, davon 10.000 in Deutschland. Von den weltweit 40 Standorten befinden sich acht in Deutschland, der größte mit rund 1900 Beschäftigten in Regensburg.

 

 

(APA/dpa)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

06:29

Wer vom billigen Öl profitiert

30.10.2014, 18:11

Der gefährliche Schattenbanken-Sektor ist weltweit kleiner als gedacht

30.10.2014, 15:35

Ende des Billiggelds: „Noch nie Erfahrungen mit vergleichbarer Situation“

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    30.10.2014, 14:10

    China zückt die Karte – die Kreditkarte

    Während Russland seinen Markt für westliche Kreditkarten möglichst dicht machen will, hat China nun – vage, aber doch – Liberalisierungen im Bereich der Kreditkartenabrechnungssystem angekündigt.

    30.10.2014, 13:58

    US-Wirtschaft wuchs im dritten Quartal 0,9 Prozent

    Das Wirtschaftswachstum der USA im dritten Quartal blieb mit annualisierten 3,5 Prozent (das entspricht einem Quartalswachstum von knapp 0,9 Prozent) zwar unter dem Vorquartal, übertraf aber die Erwartungen.

    30.10.2014, 07:07

    Bankgeheimnis – 51 Länder machen Front gegen Steuerbetrüger

    Das Bankgeheimnis wird weltweit zum Auslaufmodell. In Berlin verpflichteten sich am Mittwoch 51 Länder dazu, ab 2017 detaillierte Kontendaten von Ausländern automatisch auszutauschen und damit den Steuerbetrug wirksamer zu bekämpfen.

    29.10.2014, 20:54

    Fed stellt QE ein

    Die US-Notenbank Fed stellt ihre milliardenschweren Konjunkturspritzen wie geplant ein. Der zuständige Offenmarktausschuss der Zentralbank entschied am Mittwoch, das entsprechende Programm zum Monatsende auslaufen zu lassen.

    29.10.2014, 16:47

    Chinas Banken in der Falle

    In mehreren Großbanken Chinas häufen sich die faulen Kredite. Gleichzeitig nimmt die Kreditklemme ebenfalls zu.

    CMS Logo

    Umfrage

    • Wie stehen Sie zu dem Handelsabkommen TTIP?
    • TTIP sollte abgeschlossen werden
    • Zustimmung nur nach Entschärfung riskanter Punkte
    • Generell dagegen