19.01.2013, 21:07

US-Justiz lädt Chefs von Apple, Intel und Google vor

Ungültige Abmachung: Google darf nicht bei Intel und Apple Personal suchen - und umgekehrt / Bild: EPA (ANDREW GOMBERT)

Abwerbung. Wegen Absprachen, sich nicht gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben, sind die Chefs der drei Konzerne vorgeladen worden.

Cupertino/Santa Clara/Mountain View (USA). Die Chefs der US-Technologieriesen Apple, Intel und Google müssen wegen des Vorwurfs illegaler Absprachen vor Gericht erscheinen. Wie am Samstag bekannt wurde, bestellte die kalifornische Richterin Lucy Koh die drei Unternehmenschefs Tim Cook, Paul Otellini und Eric Schmidt ein.

Keine Abwerbung

Die Richterin reagierte damit auf Beschwerden, wonach mehrere Konzerne in Silicon Valley eine Einigung darüber erzielten, gegenseitig keine Beschäftigten abzuwerben. Die Anhörung von Google-Chef Schmidt ist Justizunterlagen zufolge für den 21. Februar vorgesehen. Ein Verfahren soll demnach im November beginnen.

Anwälte der Kläger erklärten, Koh habe bei einer Anhörung im kalifornischen San Jose am Donnerstag E-Mails aus dem Jahr 2007 erwähnt, in denen der damalige Apple-Chef Steve Jobs, Cooks Vorgänger, gefordert habe, dass Google keine Apple-Beschäftigten abwerben dürfe. In der 2011 eingereichten Klage werden Technologieunternehmen beschuldigt, der Karriere und den Gehaltsperspektiven ihrer Angestellten geschadet zu haben.

 

(APA/AFP)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

09:18

Uber möchte Milliarden tanken

07:00

Verschollene MH370-Passagiere bestohlen

21.05.2015, 11:18

Was tun, Bank of Japan?

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    21.05.2015, 06:53

    Chefs von Zentralbank und Sozialbehörde in Guatemala festgenommen

    In Guatemala gibt es einen Korruptionsskandal. Er forderte prominente Opfer.

    20.05.2015, 21:57

    Fed fürchtet Griechenland – keine Zinserhöhung

    Der Leitzins in den USA wird voraussichtlich noch nicht im Juni steigen. US-Wirtschaft noch nicht widerstandsfähig genug.

    20.05.2015, 18:50

    Netanjahu stoppt Apartheid in israelischen Bussen

    Nach scharfer Kritik aus dem In- und Ausland hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Anordnung ausgesetzt, nach der Palästinenser aus dem Westjordanland keine Busse zusammen mit Israelis nutzen dürfen.

    20.05.2015, 11:46

    Mehr Power für Chinas Internet

    China will bis Ende 2017 mehr als 180 Mrd. Dollar (161 Mrd. Euro) in den Ausbau des Internets investieren. Noch heuer sollen rund 70 Mrd. Dollar in Netzwerke fließen, wie der Staatsrat heute, Mittwoch, mitteilte.

    20.05.2015, 06:45

    Kreuzfahrtschiff vor Bermuda-Inseln auf Grund gelaufen

    Ein Stromausfall war Schuld: Das norwegische Kreuzfahrtschiff lief auf Grund.

    CMS Logo

    Umfrage

    • Wie beeinflusst die Germanwings-Tragödie ihr persönliches Flugverhalten?
    • Gar nicht. Fliegen ist immer noch die sicherste Art zu reisen.
    • Ich bevorzuge nun andere Fluggesellschaften.
    • In nächster Zeit werde ich auf andere Verkehrsmittel umsteigen.
    • Fliege aus Prinzip nicht.

    Bundesländer

    Die Redaktion empfiehlt