24.02.2013, 08:52

USA will Vergleich mit BP wegen Ölpest

Bild: (c) EPA (BEVIL KNAPP)

Prozess. Eine Zeitung berichtet, dass die USA einen Vergleich mit BP anstrebt: 16 Milliarden $ sollen von dem Ölkonzern BP gefordert werden.

Washington. Die US-Regierung und von der Ölpest 2010 betroffene Bundesstaaten am Golf von Mexiko wollen vom Verursacher BP einem Zeitungsbericht zufolge 16 Milliarden Dollar fordern. Ein Vergleich in dieser Höhe zur Beilegung der anstehenden zivilrechtlichen Verfahren sei derzeit im Gespräch, berichtete das "Wall Street Journal".

Es blieb jedoch unklar, ob BP das Angebot bereits formal unterbreitet wurde. Weder BP noch das US-Justizministerium wollten sich zu dem Bericht äußern. Ab Montag soll BP in New Orleans wegen des Desasters der Prozess gemacht werden. Dabei drohen dem Konzern die bisher höchsten Strafen im Zusammenhang mit der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon.

Der britischen Konzern hat sich mit dem Verkauf riesiger Geschäftsteile bereits auf weitere Strafzahlungen vorbereitet. Bei dem Unglück im April 2010 kamen elf Arbeiter ums Leben, danach floss fast 90 Tage unkontrolliert Öl ins Meer, weil BP das Leck nicht stopfen konnte. Die größte Ölpest in der US-Geschichte hinterließ enorme Schäden in der Natur und sowie für die Fischerei und den Tourismus.

 

 

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

09.02.2016, 21:35

Wahlkampf in den USA: Stimmen in New Hampshire werden ausgezählt

09.02.2016, 20:40

Daimler ruft in USA 840.000 Fahrzeuge wegen Airbags zurück

09.02.2016, 16:31

Wo das Elend am größten ist: Die trostlosesten Volkswirtschaften der Welt

Kommentare

0 Kommentare

09.02.2016, 13:09

Das tödliche Geschäft mit den Flüchtlingen

Weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit spielt sich in der Sahara und der Sahelzone eine humanitäre Katastrophe ab. Die Flüchtlingskrise hat nach Einschätzung des deutschen Entwicklungsministeriums und namhafter Experten zu einem Boom der organisierten Kriminalität in Nordafrika und der Türkei geführt, der mutmaßlich weit mehr Flüchtlinge und Migranten das Leben gekostet hat als bisher bekannt.

09.02.2016, 06:21

Rekordhoch bei Hai-Attacken

Noch nie wurden so viele Hai-Attacken gezählt wie im Vorjahr. Sechs haben ein tödliches Ende genommen.

08.02.2016, 22:17

Drei arabische Abgeordnete von Knesset-Debatten ausgeschlossen

Drei Abgeordneten der nationalistischen arabischen Balad-Partei hatten Familien von Ostjerusalemer Palästinensern besucht, die beim Verüben von Anschlägen erschossen und deren Leichname beschlagnahmt worden waren.

08.02.2016, 20:33

Sonderbeauftragte prüft Missbrauchsfälle bei UN-Einsätzen

Aus der Zentralafrikanischen Republik werden seit einem Jahr immer wieder Missbrauchsvorwürfe gegen UN-Soldaten bekannt. Nun hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eine Sonderbeauftragte bestellt.

08.02.2016, 10:08

Nordkoreas Raketenstart facht Debatte über US-Abwehrsystem an

Der Start einer Langstreckenrakete in Nordkorea könnte nach Einschätzung von Militärexperten den Aufbau eines US-Raketenabwehrsystems in Asien beschleunigen.

CMS Logo

Umfrage

  • Wie bewerten Sie das österreichische Bildungssystem?
  • sehr gut
  • gut
  • befriedigend
  • genügend
  • nicht genügend

Die Redaktion empfiehlt