22.02.2016, 18:25  von APA/AFP

Goldwind ist erstmals weltgrößter Hersteller von Windturbinen

Bild: dpa (Maurizio Gambarini)

Das chinesische Unternehmen Xinjiang Goldwind S&T überholte Vestas und General Electric im Ranking der Windturbinenhersteller.

Als weltgrößter Hersteller von Windturbinen ist das chinesische Unternehmen Xinjiang Goldwind S&T im vorigen Jahr an der bisher führenden Konkurrenz aus Europa und den USA vorbeigezogen.

Wie aus einer am Montag von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) veröffentlichten Untersuchung hervorgeht, erhielt Goldwind 2015 Aufträge über 7,8 Gigawatt. Auf Platz zwei folgte das dänische Unternehmen Vestas mit 7,3 Gigawatt, auf Platz drei General Electric (GE) mit 5,9 Gigawatt - der US-Konzern hatte 2014 die Liste angeführt.

Unter den Top Ten folgen dann der deutsche Siemens-Konzern, der seine Führung bei der Offshore-Windenergie verteidigte. Siemens erhielt demnach Aufträge von insgesamt 2,6 Gigawatt im vergangenen Jahr - und damit vier mal so viel wie die Nummer zwei in diesem Segment, das spanisch-französische Gemeinschaftsunternehmen Adwen.

Alle Aufträge an Goldwind waren für den chinesischen Markt, wie BNEF weiter mitteilte. Ausländische Hersteller hätten dort nur einen Marktanteil von weniger als fünf Prozent. Neben Goldwind sind noch vier weitere chinesische Firmen unter den Top Ten der Windturbinen-Hersteller: Guodian, MingYang, Envision und CSIC.

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

10:16

Clinton nominiert Senator Kaine als Vize-Kandidat

09:22

G20 wollen mehr gemeinsame Steuer-Regeln

22.07.2016, 16:30

VW mit Vollbremsung in Südkorea

Kommentare

0 Kommentare

22.07.2016, 14:38

IWF-Chefin Lagarde muss vor Gericht

In der Causa des französischen Geschäftsmanns Bernard Tapie geht es um eine umstrittene Entschädigungszahlung.

22.07.2016, 07:11

Trump will die USA wieder großartig machen

Der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner Donald Trump zieht mit dem Versprechen in die heiße Phase des Wahlkampfs, die USA wieder wohlhabend und sicher zu machen.

22.07.2016, 06:32

US-Finanzminister: Trotz Brexit keine Gefahr wie 2008-2009

Trotz der erwarteten globalen Wachstumsbremse durch den Brexit stehen die führenden Wirtschaftsnationen der Erde nach Einschätzung der USA nicht vor einer ähnlichen Herausforderung wie zu Zeiten der Bankenkrise von 2008-2009.

21.07.2016, 20:21

Wahl des neuen UNO-Generalskretärs hat begonnen

Den ersten Wahlgang für die Nachfolge von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat der ehemalige portugiesische Regierungschef Antonio Guterres gewonnen. Plangemäß sollte das Amt an eine Frau aus Osteuropa gehen.

21.07.2016, 19:45

Donald Trump stellt Verteidigung von NATO-Partnern infrage

Unter seiner Präsidentschaft würden Nato-Partner nur dann gegen Angriffe von außen verteidigt, wenn "sie ihre Verpflichtungen uns gegenüber erfüllt haben", sagt US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat hingegen seine Sympathien.

CMS Logo

Umfrage

  • Warum gehen Väter seltener in Karenz als Frauen?
  • Karrierenachteile
  • Angst vor Imageverlust
  • Finanzielle Einbußen
  • Keinen Rückhalt vom Chef
  • Es gehen genug Männer in Karenz

Die Redaktion empfiehlt