26.03.2016, 07:25

Trump hat ein Problem mit Frauen

Donald Trump kann bei Frauen nicht punkten / Bild: REUTERS (BRIAN SNYDER)

Donald Trump hat ein Problem mit der weiblichen Wählerschaft: Laut Umfragen zeigen viele Frauen dem Rechtspopulisten die kalte Schulter.

Washington. Der Bewerber für die republikanische Kandidatur bei der US-Präsidentschaftswahl, Donald Trump, hat ein Problem mit der weiblichen Wählerschaft: Laut Umfragen zeigen viele Frauen dem Rechtspopulisten die kalte Schulter.

Während 40 Prozent der männlichen Republikaner sagen, sie würden Trump nicht unterstützen, sind dies bei den weiblichen Republikanern sogar 47 Prozent. Gemäß der von der "Washington Post" zitierten Umfrage des "Wall Street Journals" ist also fast jede zweite Republikanerin Trump gegenüber negativ eingestellt.

Betrachtet man die gesamte Bevölkerung, ist der umstrittene Multimilliardär bei Frauen noch unbeliebter: Laut einer NBC-Umfrage sehen 70 Prozent der Frauen Trump negativ, in einer CNN-Umfrage lehnten sogar 73 Prozent der Frauen Trump ab. Seit November hat Trump bei den amerikanischen Frauen zehn Prozentpunkte an Zustimmung verloren und liegt nun nur mehr bei mageren 23 Prozent.

Trump hatte im Wahlkampf immer wieder Bemerkungen über Frauen gemacht, die als sexistisch und frauenfeindlich aufgefasst wurden. Er neige dazu, Frauen auf ihr Äußeres zu reduzieren und dieses dann im typischen Macho-Stil zu bewerten, heißt es in einem Artikel der "Washington Post". Zuletzt hatte er sich über das Aussehen der Ehefrau seines Konkurrenten Ted Cruz, lustig gemacht. Er hatte ein verzerrtes Foto der Investmentmanagerin Heidi Cruz mit seiner eigenen Frau Melania Trump, ein Ex-Model, verglichen und seinen herablassenden Kommentar an über sieben Millionen Anhänger auf Twitter weitergegeben.

"Ich kämpfe auch deswegen so hart gegen ihn, weil ich ihn für das Klischee eines sexistischen frauenverachtenden Schweins halte", sagte die republikanische Parteistrategin Katie Packer, die die Anti-Trump-Bewegung "Our Principles" leitet. Trump würde der republikanischen Partei massiv schaden, meinte Packer gegenüber der "Washington Post".

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