06.01.2016, 14:06  von Reuters

Schweizer Franken verliert an Attraktivität

Bild: apa/afp/FABRICE COFFRINI

Der Franken verliert nach Einschätzung der Schweizer Raiffeisengruppe zunehmend seine Attraktivität als Fluchtwährung bei globalen Krisen.

Grund dafür seien die steigenden Zinsen in den USA, die den Dollar für Investoren wieder attraktiver machten, sagte Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff am Mittwoch. Diese Entwicklung dürfte sich im angelaufenen Jahr auch in der Entwicklung des Franken-Kurses spiegeln: Hier erwarten die Experten auf Sicht von zwölf Monaten eine Abschwächung auf 1,14 Franken je Euro von aktuell 1,0840 Franken.

Mit der lange im Voraus angekündigten ersten vorsichtigen Zinserhöhung im Dezember dominiere die US-Notenbank Fed nun den Markt. Denn in den USA bekämen Investoren immerhin eine geringe Verzinsung. Dieser Effekt überlagere auch andere mögliche Auslöser für einen neuerlichen Franken-Höhenflug - wie etwa eine neuerliche Eskalation der Schuldenkrise in Griechenland. Sie hatte in der Vergangenheit für rege Finanzströme in den als sicher geltenden Hafen Schweiz und damit für einen starken Franken gesorgt.

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

29.07.2016, 14:34

Kärntens Wirtschaftslage „ist dramatisch“

29.07.2016, 14:30

Partnerschaft: Axa lacht sich Alibaba an

29.07.2016, 14:24

Acht Kandidaten rittern um ORF-Chefposten

Kommentare

0 Kommentare

29.07.2016, 14:00

Garantiezusage: UBS mit Monte Paschi-Vorstoß wohl zu spät

Das krisengeschüttelte Bankhaus Monte dei Paschi di Siena steht laut einem Insidern kurz davor, Garantiezusagen von acht Banken für eine geplante Kapitalerhöhung zu erhalten.

29.07.2016, 13:53

ArcelorMittal ist für die Branche ein Hoffnungssschimmer

Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal hat mit einer kräftigen Gewinnsteigerung für einen Hoffnungsschimmer in der krisengeschüttelten Schwerindustrie gesorgt. Management bestätigt Ausblick.

29.07.2016, 13:42

Libro-Pleite: Nach 14 Jahren magere Quote für Gläubiger

Das mehr als 14 Jahre andauernde Insolvenzverfahren in der Causa der Libro AG ist laut Kreditschutzverband AKV Europa nunmehr endgültig abschlussreif.

29.07.2016, 13:18

Insolvent am 29. Juli 2016

Täglich aktuell auf wirtschaftsblatt.at: Diese Insolvenzen hat der KSV1870 mit heutigem Datum registriert.

29.07.2016, 13:14

Lösung für "Alt-Wien"-Kindergärten in Sicht

Die Rettung der 33 von der Schließung bedrohten "Alt-Wien"-Kindergärten ist zum Greifen nahe. Noch fehlt die Unterschrift von Betreiberverantwortlichen Richard Wenzel

Umfrage

  • Warum gehen Väter seltener in Karenz als Frauen?
  • Karrierenachteile
  • Angst vor Imageverlust
  • Finanzielle Einbußen
  • Keinen Rückhalt vom Chef
  • Es gehen genug Männer in Karenz

Die Redaktion empfiehlt