19.01.2016, 13:29  von apa/ekh

Niederländische Polizei knackte Blackberry

Auch deutsche Geheimnisträger sind mit Blackberry ausgestattet. / Bild: (c) dpa/Julian Stratenschulte

Das Sicherheitssystem des Blackberry-Smartphone sgalt über jahre als legendär – und vor allem als nicht zu knacken. Nun soll es der niederländischen Polizei gelungen sein.

Den Haag/Waterloo. Der niederländischen Polizei ist es nach eigenen Angaben gelungen, E-Mails und Textnachrichten auf Blackberry-Handys zu entschlüsseln, die als besonders sicher gelten. Ein Sprecher des Niederländischen Forensischen Instituts (NFI) bestätigte entsprechende Berichte des Blogs misdaadnieuws.com.

Dem Blog zufolge bediente sich das NFI dabei unter anderem des Programms UFED4PC der israelischen Firma Cellebrite. Selbst gelöschte Emails hätten auf diese Weise "weitgehend" wiederhergestellt werden können. Allerdings konnten die Beamten die Handys demnach nicht aus der Entfernung auslesen, sondern mussten sie direkt vor sich haben.

Die Smartphones des kanadischen Mobilfunkherstellers Blackberry waren früher vor allem bei Geschäftsleuten beliebt. Seit dem Start des iPhones von Apple und des Google-Betriebssystems Android liefen dem Unternehmen aber die Kunden davon. Der weltweite Marktanteil von Blackberry-Smartphones liegt heute nur noch bei einem Prozent. Die Geräte werden wegen ihrer hohen Sicherheitsstandards nicht zuletzt von Regierungsmitgliedern, aber auch von Kriminellen geschätzt. Über Jahre hinweg haben auch Länder wie Saudi Arabien oder Abu Dhabi die Nutzung der Geräte verboten oder eingeschränkt, ebenso wie Indien und Pakistan.

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