05.02.2016, 10:55  von Reuters

Industriekonzern RHI auf Talfahrt

RHI-Chef Franz Struzl / Bild: APA/HANS KLAUS TECHT

Der börsenotierte Feuerfestkonzern RHI schließt und schreibt Auslandswerke ab, die Aktie verliert.

Nach millionenschweren Abschreibungen bei RHI haben sich Anleger am Freitag von der Aktie getrennt. Die Titel des Anbieters feuerfester Materialien verloren 1,9 Prozent auf 16,05 Euro und waren damit Schlusslicht im Wiener Leitindex ATX.

Der Löwenanteil der Abschreibungen im Gesamtvolumen von 34 Millionen Euro entfiel den Angaben zufolge auf ein Schmelzmagnesia-Werk in Norwegen. Dieser Stoff, dessen Preis in den vergangenen Monaten gefallen ist, wird unter anderem zum Bau von Hochöfen benötigt. Acht Millionen Euro schrieb RHI auf das US-Werk Falconer ab und leitete einen "strukturierten Verkaufsprozess" ein. Die schottische Produktionsstätte Clydebank werde bis Ende 2016 geschlossen.

Der operative Gewinn 2015 liege nach vorläufigen Berechnungen bei etwa 96 Millionen Euro, teilte RHI weiter mit. Der Umsatz habe bei 1,752 Milliarden Euro gelegen. Die Dividende solle bei 0,75 Euro je Aktie stabil bleiben.

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