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17.08.2012, 11:59 von ekh
Wien. Nach Angaben der Erste Bank haben seit Herbst 2011 rund 2.500 Kundinnen und Kunden ihre Schweizer Franken-Kredite konvertiert. Die Mehrheit setzt aber offenbar auf langfristige Entwicklungen. Die Zahl entspricht rund einem Siebtel jener Kunden, die einen Franken-Kredit bei der Erste Bank laufen haben. In der Erste Bank haben demnach noch rund 14.000 Privatpersonen einen Fremdwährungskredit mit einem aushaftenden Volumen von rund 2 Milliarden Euro.
In der Erste Bank selbst geht man offenbar davon aus, dass der Schweizer Nationalbank bald die Kraft fehlen könnte, den Franken beim fixen Wechselkurs von 1,20 Euro zu halten, „Neben der neuen Zinssituation ist es vor allem der Mindestwechselkurs des Schweizer Frankens, der sich bald verändern und damit nachteilig für Fremdwährungskreditnehmer wirken könnte", so der Wortlaut der Aussendung der Erste Bank vom Freitag.
Hinweis auf das Risiko
Die weitere Warnung: „Denn eine deutliche Verschärfung der Verschuldungskrise in der Eurozone könnte die Nachfrage nach Schweizer Franken als sichere Anlage enorm steigern. Dadurch wäre es für die Schweizerische Nationalbank (SNB) schwer, den Mindestwechselkurs von 1,20 zu verteidigen. Damit würde der Euro / Franken-Wechselkurs aller Voraussicht nach deutlich unter 1,20 notieren. „Daher sehen wir uns verpflichtet, auf das Risiko hinzuweisen", erklärt Erste Bank Privat- und Firmenkundenvorstand Peter Bosek.
Insgesamt sind in Österreich weiter 34 Milliarden Euro in Schweizer Franken aushaftend, fast 25 Prozent der Privatkredite in Österreich laufen auf Franken.
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Kommentare
5 Kommentare
Gast: Mosias meint
verfasst am 08:01 10.09.2012
Gast: egal meint
letztendlich ist das Betrug an der Masse der Fremdwährungskreditnehmer, da ein Großteil gar nicht wusste welches Risiko man dabei eingeht und die Banken lachen sich dabei ins Fäustchen....
verfasst am 18:46 08.09.2012
Gast: Frage meint
verfasst am 10:18 02.09.2012
hw007 meint
verfasst am 18:10 26.08.2012
Gast: ZinsLosesGeldSystem meint
Ewiges Wachstum geht halt net. Keine Pflanze oder Baum oder ein Tier macht das nur doofe Menschen.
verfasst am 19:47 23.08.2012