03.12.2012, 17:55

Wolf gibt Stronach einen Korb

Bild: APA (HANS KLAUS TECHT)

Kanzlerkandidatur. Ex-Magna-Vorstand Siegfried Wolf sagt laut NÖN Frank Stronach ab: „In einen politisch dummen Schaukampf mische ich mich nicht ein."

Wien/Moskau. Siegfried Wolf steht für Frank Stronachs Partei als Spitzenkandidat nicht zur Verfügung. Das erklärte der ehemalige Magna-Manager gegenüber den "Niederösterreichischen Nachrichten" (NÖN) (Montag-Ausgabe). „Ich habe damit nichts zu tun, in einen politisch dummen Schaukampf mische ich mich nicht ein. Ich bin seit zwei Jahren aus der Firma weg und kommentiere solche Dummheiten nicht weiter", sagte Wolf auf eine entsprechende Frage.

Erst am vergangenen Donnerstag hatte Stronach im "ZiB2"-Interview seinen ehemaligen Spitzen-Manager erneut als seinen Wunsch-Spitzenkandidaten genannt. "Ich habe mit ihm gesprochen, er hat nicht Ja und auch nicht Nein gesagt", meinte der Neo-Parteichef.

Wolf war vor zwei Jahren von Magna zur russischen Investmentgesellschaft und Vermögensholding Basic Element (BasEl) des Multimilliardärs Oleg Deripaska gewechselt. Davor war er 15 Jahre lang im von Stronach gegründeten Konzern tätig gewesen.

 

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

10:45

Heta-Desaster: EZB hinterfragt direkte Bankenforderungen gegen Republik

09:55

Insolvent am 26. März 2015

08:26

Partnerwahl nicht dem Zufall überlassen

Ich bin seit zwei Jahren aus der Firma weg und kommentiere solche Dummheiten nicht weiter

Siegfried Wolf - Ex-Magna-Manager

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    07:05

    KMU-Finanzierung: Steuerzuckerl für mehr Beteiligung

    Mit bis zu 15 Millionen € sollen Beteiligungsgesellschaften künftig bei KMU einsteigen können. Und es gibt ein Steuerzuckerl. Offen ist der Formalaufwand für die Gesellschaften.

    06:46

    Die reichsten Österreicher besitzen bald 147 Milliarden Euro – Sie sollten Gold und Diamanten kaufen

    82.000 Österreicher besitzen mehr als eine Million Euro - und in Summe 138 Milliarden Euro. Dieses Gesamtvermögen wird bis Jahresende auf 147 Milliarden Euro anwachsen, rechnet die Erste Bank vor.

    26.03.2015, 20:11

    Grasser versucht „Wahrheitsfindung ... zu erschweren“

    Dass Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser wichtige Zeugen nicht von ihrer Verschwiegenheit entbunden hat, empört Deloitte.

    Die Redaktion empfiehlt

    Umfrage

    • Sollen E-Zigaretten aus Nichtraucherlokalen & öffentlichen Gebäuden verbannt werden?
    • Ja, defintiv.
    • Nein - Dampfen ist nicht Rauchen.
    • Weiß nicht.