03.12.2012, 17:55

Wolf gibt Stronach einen Korb

Bild: APA (HANS KLAUS TECHT)

Kanzlerkandidatur. Ex-Magna-Vorstand Siegfried Wolf sagt laut NÖN Frank Stronach ab: „In einen politisch dummen Schaukampf mische ich mich nicht ein."

Wien/Moskau. Siegfried Wolf steht für Frank Stronachs Partei als Spitzenkandidat nicht zur Verfügung. Das erklärte der ehemalige Magna-Manager gegenüber den "Niederösterreichischen Nachrichten" (NÖN) (Montag-Ausgabe). „Ich habe damit nichts zu tun, in einen politisch dummen Schaukampf mische ich mich nicht ein. Ich bin seit zwei Jahren aus der Firma weg und kommentiere solche Dummheiten nicht weiter", sagte Wolf auf eine entsprechende Frage.

Erst am vergangenen Donnerstag hatte Stronach im "ZiB2"-Interview seinen ehemaligen Spitzen-Manager erneut als seinen Wunsch-Spitzenkandidaten genannt. "Ich habe mit ihm gesprochen, er hat nicht Ja und auch nicht Nein gesagt", meinte der Neo-Parteichef.

Wolf war vor zwei Jahren von Magna zur russischen Investmentgesellschaft und Vermögensholding Basic Element (BasEl) des Multimilliardärs Oleg Deripaska gewechselt. Davor war er 15 Jahre lang im von Stronach gegründeten Konzern tätig gewesen.

 

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

09:41

Im Dienstwagen zwölfmal um den Globus

03.07.2015, 23:37

Moody's-Ohrfeige für Kärnten und Niederösterreich

03.07.2015, 18:20

Nach Amokfahrt: Antrag auf Verlegung des 26-Jährigen in Wiener Justizanstalt

Ich bin seit zwei Jahren aus der Firma weg und kommentiere solche Dummheiten nicht weiter

Siegfried Wolf - Ex-Magna-Manager

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    03.07.2015, 16:57

    Grüne starten Oberösterreich-Wahlkampf: "Damit dieses Land kein blaues Auge bekommt"

    Die oö. Grünen sind am Freitag mit ihrer Landesversammlung in Linz offiziell in den Vorwahlkampf gestartet. Bundessprecherin Eva Glawischnig und Spitzenkandidat Rudi Anschober gaben in ihren Ansprachen die Linie vor: Man will die Alternative zum Rechtsruck und zu einer Wende "in Richtung vorgestern" sein.

    03.07.2015, 14:25

    Die OeNB spart: 93 Jobs weg, Aus für Filialen Linz, Graz sowie US-Büro

    Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) muss sparen, bis 2020 fast 100 Millionen Euro.

    03.07.2015, 14:20

    Politik auf Urlaub: Einer fährt nach Griechenland

    Sonne und Meer, das steht bei vielen heimischen Spitzenpolitikern auf dem Urlaubsprogramm - doch nur einer wagt sich nach Griechenland.

    03.07.2015, 12:47

    Pensionen: Antrittsalter innerhalb eines Jahres deutlich gestiegen

    Selbst ohne den Sondereffekt der neu geregelten Invaliditätspensionen stieg das Pensionsantrittsalter.

    03.07.2015, 12:22

    Insolvent am 03. Juli 2015

    Firmenpleiten. Täglich aktuell auf wirtschaftsblatt.at: Diese Insolvenzen hat der KSV1870 mit heutigem Datum registriert.

    Bundesländer

    Die Redaktion empfiehlt

    Umfrage

    • Soll die geplante Vereinbarung von EZB, EU-Kommission und IWF, die am 25.6.2015 in die Eurogruppe eingebracht wurde und aus zwei Teilen besteht, angenommen werden?
    • Oxi (Nein)
    • Nai (Ja)