28.12.2012, 09:46

Österreich mit 227 Milliarden in der Kreide

Bild: (c) APA/Georg Hochmuth)

Staatsschulden. Die Staatsschulden waren im 3. Quartal leicht rückläufig, sind im Jahresabstand aber gestiegen.

Wien. Die Staatsverschuldung betrug nach neuesten Berechnungen von Statistik Austria mit 30. September 2012 226,6 Mrd. Euro oder 73,7% des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Damit lag die Staatsverschuldung um 12,2 Mrd. Euro über dem Vorjahresquartalswert, in Relation zum BIP um 2,1 Prozentpunkte darüber.
Im Vergleich zum 2. Quartal 2012 ergibt sich allerdings eine leicht rückläufige Tendenz. Mit Ende Juni 2012 betrug der Schuldenstand knapp 229 Milliarden Euro oder 75,0 Prozent des BIP. Im Vergleich zum Vorquartal beträgt die Veränderung des öffentlichen Schuldenstandes für den Staat damit insgesamt -1,0 Prozent.

Nach Gebietskörperschaften aufgeteilt ergab sich beim Bundessektor ein relativer Rückgang von 1,0 Prozent (-1.962 Mio. Euro). Beim Landessektor war ein Rückgang der Verschuldung um 16 Mio. Euro zu beobachten. Beim Gemeindesektor stieg die Verschuldung um 1,9 Prozent (173 Mio. Euro), während sie bei den Sozialversicherungsträgern um 21,6 Prozent (-431 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorquartal zurückging.

Von der Art der Verschuldung entfielen Ende September 2012 183,2 Mrd. Euro auf Anleihen und 43,4 Mrd. Euro auf Kredite.

(ekh)

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227 Mrd. sind nur Schulden des Bundes. Nicht inkludiert sind die Schulden der Länder und GemeindeZ.B. Salzburg). Hinzukommen die mit Hypothekar besicherte private Schulden in der Höhe 360 Mrd (laut öst. Nationalbank), die irgendwann einmal bei steigender Zinsen zu Zitterpartie werden können. Diese 360 Mrd Schulden sind auch der Grund, warum Immo immer teuer und teuer wurden. Diese zwei tickende Bomben sollen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

verfasst am 12:55 28.12.2012

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