29.12.2012, 09:55

Bei der AUA „brodelt es" weiter

Bordbetriebsrat Karl Minhard bleibt skeptisch / Bild: (c) APA/Georg Hochmuth

Mitarbeitertransfer. Die Stimmung ist schlecht und Bordbetriebsrat Karl Minhard zweifelt die Einsparungen beim übergang auf die Tyrolean-Verträge an.

Wien/Schwechat/Köln. 2013 stehen bei der österreichischen Lufthansa-Tochter Austrian Airlines Verhandlungen über einen Konzernkollektivvertrag für den gemeinsamen Flugbetrieb von AUA und Tyrolean an. Diese Verhandlungen dürften hart werden. Wegen der finanziellen Einschnitte, die der Übergang auf Tyrolean mit sich brachte, ist das Bordpersonal auf das Management nicht gut zu sprechen. "Die Stimmung beim Personal ist sehr schlecht", sagte Bordbetriebsrat Karl Minhard am Freitag im ORF-Mittagjournal. "Wir leiden unter Fehlplanung. Wir haben zu wenig Personal. Unter der Oberfläche brodelt es massiv. Ich bin mir nicht sicher, ob wir das noch lange so ruhig halten können."

In Minhards Augen hat der heurige Betriebsübergang auf Tyrolean nichts gebracht außer einer Schlechterstellung des Personals. "Wir befürchten sogar, dass der Betriebsübergang auf lange Sicht mehr kosten wird, auch wenn das Unternehmen bemüht ist, hier Einsparungen darzustellen", sagte er.

(APA)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

28.12.2012, 12:34

AUA will ohne Lufthansa-Geld weiterfliegen

27.12.2012, 03:05

AUA stellt um und Skylink wird fertig

12:53

Zahnärztin insolvent - Sanierung angestrebt

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    1 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    Gast: Ikarus meint

    Schon wieder der unsägliche Betriebsrat, der dem Unternehmen vorsätzlich schadet.

    Es war und bleibt der größte Fehler der Lufthansa, damals durch den "Österreicher" Mayerhuber sich die AUA haben andrehen zu lassen. Einem unter Wettbewerbsbedingungen unführbaren Personalhaufen. Man hätte den Laden in Konkurs schicken sollen - und aus der Masse eben die brauchbraren personellen und materiellen Trümmer kaufen können. Denn von der Kapazität her brauchte die LH diese AUA-GoldfasanInnen wirklich nicht.
    Apropos: Wo sind denn nun die tollen AUA-Piloten die im Mai abgefertigt in großen Scharen bei Emirats oder sonst wo "willkommen" geheißen und verwöhnt würden? Absehbrt aber will diese AUA-ExilantInnen nach der branchenweiten Kenntnis von deren "Background" sich niemand antun; um sich vielleicht noch das AUA-Personalvirus einschleppen wie Fußpilz.

    verfasst am 29.12.2012, 18:47

    11:04

    YLine-Prozess: Mehr Schein als Sein

    Fast 13 Jahre nach der YLine-Pleite sitzen elf Beschuldigte auf der Anklagebank. YLine war "mehr Schein als Sein", sagte Staatsanwalt Alexander Marchart.

    10:47

    Run auf das Essen aus dem Internet

    Dem Online-Verkauf von Lebensmitteln wird ein riesiges Potenzial beigemessen. Alle großen Handelsketten arbeiten eifrig an Konzepten - jetzt auch die Pfeiffer-Gruppe.

    09:25

    Schiffsfonds und Prozesskosten: EAS ringt um heimische Kläger

    Der Liechtensteiner Prozesskostenfinanzierer EAS will in Österreich wachsen. Mit Vorstößen bei Schiffsfonds-Fällen sei man aber schon spät dran, heißt es in der Branche.

    08:35

    Soko Kfz schnappt 30 Autodiebe - eine Million Euro Schaden

    Die Soko Kfz war erfolgreich: Sie hat eine Bande mit Mitgliedern in vier Ländern ausgehoben, der Autodiebstähle im Gesamtschaden von einer Million Euro zur Last gelegt wird.

    08:07

    Wiener Linien-Notbetrieb: "Ganz schlecht" bis "Kein Problem"

    Aufgrund von Betriebsversammlungen haben die Wiener Linien am Mittwoch den Betriebsstart nach hinten verlegt, die Reaktionen der Fahrgäste fielen gemischt aus. Der Betriebsrat verteilte Pieps-Alarme an das Fahrpersonal.

    Die Redaktion empfiehlt

    Umfrage

    • Wo liegt Ihr Notgroschen?
    • Auf dem Girokonto
    • Auf dem Sparbuch
    • Andere Anlageformen
    • Unter dem Kopfkissen