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29.12.2012, 09:55
Wien/Schwechat/Köln. 2013 stehen bei der österreichischen Lufthansa-Tochter Austrian Airlines Verhandlungen über einen Konzernkollektivvertrag für den gemeinsamen Flugbetrieb von AUA und Tyrolean an. Diese Verhandlungen dürften hart werden. Wegen der finanziellen Einschnitte, die der Übergang auf Tyrolean mit sich brachte, ist das Bordpersonal auf das Management nicht gut zu sprechen. "Die Stimmung beim Personal ist sehr schlecht", sagte Bordbetriebsrat Karl Minhard am Freitag im ORF-Mittagjournal. "Wir leiden unter Fehlplanung. Wir haben zu wenig Personal. Unter der Oberfläche brodelt es massiv. Ich bin mir nicht sicher, ob wir das noch lange so ruhig halten können."
In Minhards Augen hat der heurige Betriebsübergang auf Tyrolean nichts gebracht außer einer Schlechterstellung des Personals. "Wir befürchten sogar, dass der Betriebsübergang auf lange Sicht mehr kosten wird, auch wenn das Unternehmen bemüht ist, hier Einsparungen darzustellen", sagte er.
(APA)
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Kommentare
1 Kommentare
Gast: Ikarus meint
Es war und bleibt der größte Fehler der Lufthansa, damals durch den "Österreicher" Mayerhuber sich die AUA haben andrehen zu lassen. Einem unter Wettbewerbsbedingungen unführbaren Personalhaufen. Man hätte den Laden in Konkurs schicken sollen - und aus der Masse eben die brauchbraren personellen und materiellen Trümmer kaufen können. Denn von der Kapazität her brauchte die LH diese AUA-GoldfasanInnen wirklich nicht.
Apropos: Wo sind denn nun die tollen AUA-Piloten die im Mai abgefertigt in großen Scharen bei Emirats oder sonst wo "willkommen" geheißen und verwöhnt würden? Absehbrt aber will diese AUA-ExilantInnen nach der branchenweiten Kenntnis von deren "Background" sich niemand antun; um sich vielleicht noch das AUA-Personalvirus einschleppen wie Fußpilz.
verfasst am 18:47 29.12.2012