06.01.2013, 12:12

Israelis fliegen nicht auf Red Bull

Die Energie der Israelis kommt aus dem Inland / Bild: APA/Jürgen Feichter

Energy. Der Marktanteil der Fuschler in Israel ist von 80 auf sechs Prozent gesunken. Die Marktpräsenz wurde auf ein Minimum reduziert.

Wien/Fuschl/Jerusalem. Der österreichische Getränkehersteller Red Bull hat seine Präsenz in Israel auf ein Minimum reduziert, nachdem sein Marktanteil bei Energiegetränken von früher 80 Prozent auf nur noch 6 Prozent gesunken ist. Alle 15 Mitarbeiter der Red Bull Vertretung in Israel wurden nach einem Bericht der Zeitung Jedijot Achronot gekündigt. Es blieben nur noch der CEO und der Verkaufsdirektor. Das Werbebudget sei vollständig gestrichen worden.

Auch das Abkommen mit der Binyamina Winery, die in den vergangenen Jahren in Israel Red Bull vertrieben hat, sei gekündigt worden. Großhändler müssten künftig zumindest einen Container Red Bull direkt in Österreich bestellen, schreibt Jedijot Achronot.

Seit dem sozialen Aufstand im Sommer 2011, der so genannten „Hüttenkäse-Revolution", sind die Israelis zunehmend preisbewusster geworden. Energiegetränke israelischer Hersteller kosten im Supermarkt nur etwa 0,80 Euro, während für Red Bull Dosen 1,20 Euro entrichtet werden müssen. Nach Angaben der Zeitung wolle die Red Bull GmbH aus "Glaube an den israelischen Markt" ihre Vertretung in Israel jedoch nicht völlig schließen.

 

(APA)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

30.06.2016, 21:33

Risiko Berufsunfähigkeit stark unterschätzt

30.06.2016, 21:32

Große Geschäfte vor der Haustür in Graz

30.06.2016, 21:16

Kurdische Aktivisten stürmen türkisches Tourismusbüro in Wien

Kommentare

0 Kommentare

30.06.2016, 20:02

Wiener Gericht verkündet Freitag Entscheidung zu FPÖ-Wahlanfechtung

Der Wiener Verfassungsgerichtshof gibt am Freitag sein Urteil zur Anfechtung der Präsidentschaftswahl durch die rechtspopulistische FPÖ bekannt.

30.06.2016, 16:46

Ex-Bank Austria-Chef Gerhard Randa zum Chef der Sberbank Europe gekürt

Der langjährige Generaldirektor der Bank Austria, Gerhard Randa, wird Chef der Sberbank Europe AG mit Sitz in Wien.

30.06.2016, 15:50

Notenbankchef: Brexit belastet Österreich kaum

Das Brexit-Votum wird für die österreichische Wirtschaft nach Ansicht der Notenbank keine gravierenden Auswirkungen haben.

30.06.2016, 13:42

Wirtschaftsstaatssekretär Mahrer fordert KMU-Börse

Wirtschaftsstaatssekretär Harald Mahrer (ÖVP) spricht sich für die Schaffung einer Börse für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Österreich aus, um die Finanzierungssituation der Betriebe zu verbessern.

30.06.2016, 13:37

Alles andere als kalter Kaffee – Johannes Hornig auf der Suche nach Innovationen

Johannes Hornig ist Geschäftsführer von Hornig Kaffee. Das Grazer Unternehmen übernahm er mit 26 Jahren und führt es erfolgreich in die Zukunft. Mit uns spricht er über Trends und das neueste Produkt "Cold brew"

Die Redaktion empfiehlt