07.01.2013, 15:40

Rochaden an der Spitze der Nationalbank

Gouverneur Ewald Nowotny / Bild: WB/FOLTIN Jindrich

Ewald Nowotny bleibt Gouverneur der Österreichischen Nationalbank. Im Direktorium kommt es aber zu Veränderungen.

Wien. Im Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) ging es am Montag um die künftige Zusammensetzung der Chefetage der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Am Dienstag soll der Ministerrat die Besetzungen festmachen. Heuer im Spätsommer laufen die Verträge der vier Direktoriumsmitglieder aus. Fest steht, dass der amtierende Gouverneur Ewald Nowotny im Amt bleibt.

   Ob Nowotny die ganze Periode bleibt oder nach einiger Zeit an Gertrude Tumpel-Gugerell abgibt, war bis zuletzt Gegenstand von politischen Spekulationen.

   Auf den bisherigen OeNB-Vize Wolfgang Duchatczek folgt Kurt Pribil (V), derzeit Vorstand der Finanzmarktaufsicht (FMA). Allerdings voraussichtlich nur als einfaches Direktoriumsmitglied. Wie der "Standard" Montagnachmittag vorab berichtet, könnte die Duchatczek-Nachbesetzung nicht die einzige Neubesetzung sein: Auch OeNB-Direktoriumsmitglied Peter Zöllner verlasse das Führungsgremium und wechsle in die Schweiz zur Bank für Internationalen Zahlungsverkehr (BIZ). Ihm solle im Direktorium der Chef der Volkswirtschaft in der OeNB, Peter Mooslechner (beide SPÖ) folgen. Nowotnys Vize soll künftig Andreas Ittner (V) sein, bisher einfaches Direktoriumsmitglied.

(APA)

Das WirtschaftsBlatt 3 Wochen gratis testen
» Jetzt kostenlos bestellen

06:30

Vergabeverfahren: KMU setzte sich gegen Gemeinde durch

06:30

Das war's: Hypo Alpe Adria als Bank begraben

30.10.2014, 17:22

Team Stronach will Schweinwerfer aus dem Gesetz eliminieren

Mehr auf wirtschaftsblatt.at

    Mehr aus dem Web

    WERBUNG

    Kommentare

    0 Kommentare

    Verbleibende Zeichen: 1500

    30.10.2014, 15:43

    Ab März wird Nordautobahn A5 weitergebaut

    Der letzte Einspruch gegen den Weiterbau der Nordautobahn A5 wurde eingestellt - jetzt beginnen die Ausschreibungen für die nächsten Baulose.

    30.10.2014, 15:35

    Stagnation: Österreich hat kein Wirtschaftswachstum mehr

    Laut erster Wifo-Schätzung ist die heimische Wirtschaft im dritten Quartal 2014 nicht mehr gewachsen.

    30.10.2014, 13:48

    Österreichs Leistungsbilanz geht in die Knie

    Österreich hatte im zweiten Quartal 2014 mit minus 0,9 Mrd. Euro das vierthöchste Defizit in der Leistungsbilanz der 28 EU-Mitgliedsstaaten.

    30.10.2014, 11:58

    Wien kein Pflaster für Gründer? „Alles Ausreden“

    Kein Venture Capital, keine Programmierer, zu viel Bürokratie – so lauten die Klagen vieler Gründer über den Standort Wien. „Alles Ausreden“ kontert Florian Kandler, Gründer des Start ups Ulmon („CityMaps2Go“), „es gibt in Wien sehr wohl alle Zutaten für eine erfolgreiche Gründung“.

    30.10.2014, 11:04

    BayernLB: "Die Österreicher werden nervös"

    Durch den Verkauf ihres ABS-Portfolios fühlt sich die Bayerische Landesbank (BayernLB) auch für die juristische Auseinandersetzung mit der ehemaligen Tochter Hypo Alpe Adria gestärkt.

    Umfrage

    • Wie stehen Sie zu dem Handelsabkommen TTIP?
    • TTIP sollte abgeschlossen werden
    • Zustimmung nur nach Entschärfung riskanter Punkte
    • Generell dagegen