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19.01.2013, 15:07
Wien. Der frühere Finanzminister Karl-Heinz Grasser (KHG) wehrt sich gegen jüngste Vorwürfe, wonach seine Version der 500.000 für seine Schwiegermutter aus der Schweiz zur Investition nach Österreich gebrachten Euro nicht stimmen soll. Dass Marina Giori-Lhota zum angegebenen Zeitpunkt gar nicht in der Schweiz gewesen sein soll, könne man "definitiv ausschließen", erklärte er laut einer Vorabmeldung der Tageszeitung "Österreich" (Sonntag-Ausgabe).
Entspannter KHG ...
"Ich sehe das völlig entspannt. Ich weiß, dass ich in Zug (Schweiz) bei meiner Schwiegermutter am Esstisch gesessen bin und das Geld dort übernommen habe", so Grasser. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft, die dabei Provisionen aus dem Buwog-Verkauf vermutet, seien völlig absurd.
... "entblödete" Verfolger
"Meine Verfolger haben sich nicht entblödet, jetzt, sieben Jahre nach der ganzen Geschichte, ein sogenanntes Bewegungsprofil zu machen, wo ich und meine Schwiegermutter vor sieben Jahren überall gewesen sein sollen", so Grasser laut der Vorabmeldung.
Dass seine Schwiegermutter damals nicht in der Schweiz war, könne man "definitiv ausschließen". "Ich weiß, dass ich das Geld persönlich in der Schweiz übernommen habe und es gibt meine Frau als Zeugin dafür."
Einvernahme nur wegen Finanzstrafverfahren
Das Thema Schwiegermutter-Geld sei bei seiner Einvernahme am 18. Dezember und vergangenen Freitag im Übrigen "ein absolutes Randthema" gewesen: "Zwei Fragen in mehr als neun Stunden Einvernahme." Es sei ansonsten nur um das Finanzstrafverfahren gegangen. Den Vorwurf der Steuerhinterziehung wies Grasser erneut zurück.
(APA)
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Kommentare
3 Kommentare
Gast: Bergmann meint
Nun, zunächst muß auch mal festgehalten werden, daß Frau Giori-Lhota wohl kein Motiv für so eine Falschaussage hätte. Dann wird sie, auch wenn sie nicht als unvermögend gilt, € 500.000.- nicht im Plastiksackerl daheim rumliegen lassen. Die Behauptung "sie hätte ihn auf sein Finanzgeschick testen" wollen, ist für einen Schwiegersohn in spe (damals), der gerade eben Finanzminister wurde, doch eigenartig. Sie wäre wohl auch mit einem Minister, der kein "Finanzgenie" ist, zufrieden gewesen.
Aber auch in so einem Fall, hätte sie ihn gefragt, wie sein Finanztipp gewesen wäre - um diesen zu befolgen, oder eben nicht. Wie sich gezeigt hat, war die Veranlagung ohnehin dubios.
Dann auch noch mit der "Marie" unangemeldet schwarz über die Grenze.
OMG, was haben wir für Finanzminister.....
verfasst am 00:33 22.01.2013
Gast: Kaerntnerin meint
verfasst am 10:25 21.01.2013
Gast: Hmm. meint
verfasst am 22:11 20.01.2013