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23.02.2013, 14:27
St. Pölten. Der Fernsehauftritt eines aus dem Team Stronach ausgeschiedenen Mitstreiters hat bei der Neo-Partei Kritik hervorgerufen. Der Mann sei keineswegs "Parteimanager" gewesen, sondern ein "ehrenamtlicher, unbezahlter Parteisympathisant", hielt Sprecher Walter Rettenmoser fest. Der ORF scheine wenig Recherche für Beiträge zu betreiben, "wenn der Unmut eines Michael Fichtinger über dessen Reihung auf der Landesliste zur NÖ Landtagswahl für einen österreichweiten ZiB 2-Beitrag herhalten muss", hieß es in der Aussendung am Samstag.
Fichtinger war als Parteimanager maßgebend am Aufbau des Teams der Partei um Frank Stronach beteiligt. Er kritisiert auch das Verhalten des Parteigründers. Sehr weit weg sei Frank Stronach selbst, wenn es um die Führung der Partei geht, sagt Fichtinger im ORF in der Zib2 am Freitagabend: „Du kannst eine Partei nicht führen, wenn du das halbe Jahr nicht da bist. Das wird nicht funktionieren.“
Platz ohne Aussicht
Fichtinger hatte sich auf der Kandidatenliste zur Wahl in Niederösterreich an zwölfter Stelle gefunden - und damit an aussichtsloser Position für einen etwaigen Einzug in den Landtag, wenn das Team Stronach die Vier-Prozent-Hürde überspringt. Die Listenerstellung sei "eigenartig" gewesen, von "Wahrheit, Fairness und Transparenz" sei man weit weg, meinte Fichtinger.
Die Liste sei demokratisch zustande gekommen, war allerdings bereits bei der Präsentation mit Parteigründer und NÖ Listenerstem Frank Stronach am 25. Jänner in Oberwaltersdorf betont worden. „Es kommen andere auch nicht dran, sie sind trotzdem nicht zum ORF gelaufen und haben dort eine Geschichte daraus gemacht", wurde Rettenmoser nun vom ORF zitiert.
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