07.01.2013, 16:09

Grünen-Landesrat Anschober wieder im Dienst

Bild: WB/FOLTIN Jindrich

Rudi Anschober hat am Montag den ersten öffentlichen Auftritt nach seinem Burn-out absolviert.

Linz. Der oberösterreichische Landesrat und Landessprecher der Grünen Rudi Anschober hat Montagnachmittag den ersten öffentlichen Auftritt nach seinem Burn-out absolviert. Er nahm unter großem Interesse der Medien an der turnusmäßigen Sitzung der Landesregierung teil, wo er von den anderen Politikern herzlich begrüßt wurde.

   Anschober kam als erster zum Sitzungszimmer im Landhaus in Linz. Dort wunderte er sich über die zahlreich erschienen Journalisten: "So viel Besuch bei uns?" und begrüßte alle mit Händeschütteln. Danach kündigte er an: "Ich gehe da hinein, setze mich hin und mache meine Arbeit."

   Kurze Zeit später erschienen nacheinander die weiteren Mitglieder der Landesregierung mit Landeshauptmann Josef Pühringer (V) an der Spitze. Dieser stellte in einer kurzen Erklärung fest, Anschober habe ihm mitgeteilt, dass er per 21. Dezember aus der Amtsverhinderung zurückkehre und am 24. Dezember wieder die Amtsgeschäfte aufnehme. Daraufhin habe er ihm die Agenden wieder übertragen, die er als seine Vertretung übernommen hatte. Er begrüße ihn herzlich in diesem Kreise und wünsche ihm alles erdenklich Gute. Er sagte ihm auch die volle Unterstützung zu.

   Anschober erwiderte, er freue sich, wieder an dem Geschehen teilnehmen zu können. Er habe an diesem Tag bereits ein Gespräch mit dem Leitungsteam der Grünen gehabt und mit dem Landeshauptmann Themen der vergangenen drei Monate im Ressort und in der Landespolitik erörtert. Er habe auch seinen, von Pühringer vorübergehend betreuten Aufgabenbereich "gecheckt" und festgestellt, es sei "alles bestens gelaufen". Das sei das Ergebnis des koalitionsinternen Vertrauens und dass es nicht missbraucht werde. Das sei eben eine andere politische Kultur. Danach wurden die Journalisten mit dem Hinweis auf die Vertraulichkeit der Sitzung aus dem Raum gebeten. Anschober will sich ausführlicher zu seiner Situation in einer Pressekonferenz am kommenden Freitag äußern.

(APA)

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