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27.12.2012, 17:42
Salzburg. Salzburgs LHStv. David Brenner (S) hat sich zur Aufklärung des Finanzskandals zusätzliche Experten ins Haus geholt. Weil die Finanzabteilung des Landes derzeit nicht über die nötigen Ressourcen verfüge, um sämtliche Finanzströme der vergangenen zehn Jahre innerhalb weniger Tage auszuwerten, habe er ein auf solche Fälle spezialisiertes Team der Unternehmensberater PricewaterhouseCoopers (PwC) zur Unterstützung ins Haus geholt. Das berichtete der scheidende Finanzreferent des Landes in einer Aussendung am Donnerstag.
Brenner will sobald wie möglich Klarheit darüber schaffen, wofür die von der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) geliehenen Mittel verwendet wurden. Wie berichtet ist der Verbleib von 445 Millionen Euro unklar, die eigentlich für den Landeswohnbaufonds gedacht waren. „Die Experten von PricewaterhouseCoopers werden die Mitarbeiter der Finanzabteilung in den kommenden Tagen dabei unterstützen, die Finanzströme zu analysieren. Sie werden herausfinden, welche Gelder wofür verwendet wurden. Einen ersten Bericht erwarte ich mir Anfang Jänner", so Brenner.
Auch Staatsanwaltschaft prüft
Parallel dazu prüfen derzeit auch Staatsanwaltschaft und Bundesrechnungshof. Zugleich analysieren Experten der Wiener Wertpapierfirma Ithuba momentan das gesamte Portfolio des Landes, "also sämtliche Wertpapiere und sonstige Finanzgeschäfte", wie es in der Aussendung Brenners heißt. Dazu sei von allen beteiligten Banken eine detaillierte Aufstellungen der Geschäftsbeziehung zum Land Salzburg angefordert worden. Diese würden derzeit einlangen, ein Bericht werde bis Mitte Jänner erwartet.
(apa)
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08:17
21.05.2013, 17:22
15.05.2013, 14:56
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Kommentare
3 Kommentare
rolli1950 meint
verfasst am 08:41 05.01.2013
Gast: Dagobert Duck - ich hab die Kohle :-) meint
Eines der neun unnütigen Bundesländer in Österreich weiß nicht, wo ausgeliehene Millionen hingekommen sind. Eine kleine Beamtin hat sie angeblich verzockt - natürlich hat in Salzburg jeder noch so kleine Beamte die Kompetenz, mit Millionen zu walten und schalten, oder? In meiner Firma bedarf das mehrer Instanzen und kann nur von mindestens zwei Personen durchgeführt werden. Aber beim Land -- es handelt sich ja ohnehin nur um Steuergeld und Schulden, die unsere Kinder schon bezahlen werden, nicht wahr?
Der Chef der Beamtin hat nichts gewußt - es sind ja nur über 400 Millionen. Ein Taschengeld, nicht wahr?
Dass der Fall bis zum 7. Himmel und noch weiter stinkt, ist sonnenklar. Leider sind wir schon eine derartige Bananenrepublik, in der das geht und immer öfter zur Tagesordnung wird.
PwC wird für eine hohe Honorarnote das Geld schon finden, das sich das Land geliehen hat. Da sieht man, wie effektiv gearbeitet wird.
Wie wäre es mit einer kompletten Reform -- und glaubt mir, es ginge in Österreich auch ohne DERARTIGE Länder. Die Legistik der Landtage kann man auch dem Bund geben....
Ich hoffe, derartige Fälle sind der Auftakt zu großen Reformen. Weg mit den Wasserkopfen in den Ländern, falche Strukturen, einfache und effiziente Verwaltung, leistungsorientierte Bezahlungsmodelle für Beamte,... und wir haben in Kürze eine positive Bundeshaushaltsbilanz, da hunderte Verwaltungsmillionen effektiv eingesetzt werden.
verfasst am 23:05 02.01.2013
Gast: marcelus meint
verfasst am 09:43 28.12.2012