28.12.2012, 12:04

ORF ringt weiter um neuen Standort

Bild: (c) APA/Harald Schneider

Zentrale. Der ORF ersuchte offenbar um eine Verlängerung der Option St. Marx für ein weiteres Jahr - und verhandelt mit der Stadt Wien.

Wien. Ein Standortwechsel für den ORF scheint offenbar weiterhin denkbar: Der öffentlich-rechtliche Sender hat angefragt, ob die Option St. Marx verlängert werden kann. Das hat ein Sprecher der zuständigen Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft WSE bestätigt. Gewünscht wird demnach die Verlängerung um ein weiteres Jahr. Die Details sind derzeit Gegenstand von Verhandlungen, wie betont wurde.
Dies ist auch der Grund, warum die Stadt zumindest offiziell noch keine Auskunft darüber gibt, ob sie dem Wunsch nachkommen wird. Allerdings ist davon auszugehen: "Wir haben die Anfrage mit Freude zu Kenntnis genommen und sehen das sehr positiv", wurde bei der WSE versichert. Ursprünglich war geplant, das betreffende Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs in Erdberg nur bis Ende 2012 für den ORF zu reservieren.

ORF muss sich entscheiden

Bei den Gesprächen mit dem Sender wird es nun unter anderem darum gehen, ob für die Option etwas bezahlt werden muss - so wie dies bisher der Fall war. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hatte zuletzt im ORF-Stiftungsrat erklärt, dass eine Verlängerung der Option auf den Standort St. Marx nur dann Thema sei, wenn für den ORF keine Kosten entstünden. "Eine Verlängerung der entgeltlichen Option für St. Marx gibt es sicher nicht, allerdings wäre eine unentgeltliche Verlängerung sinnvoll", erklärte Wrabetz laut Sitzungsteilnehmern. Der ORF-Chef hatte im Herbst mangels Mehrheit im obersten Aufsichtsgremium des ORF vorerst auf einen Antrag auf Standortwechsel verzichtet.
In St. Marx haben sich zuletzt eine Reihe von Medienunternehmen angesiedelt. Für das mögliche ORF-Grundstück gebe es neben dem öffentlich-rechtlichen Sender auch andere Interessenten, wurde zuletzt von der Stadt Wien versichert.

 

(APA)

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Kommentare

2 Kommentare

Verbleibende Zeichen: 1500

Ja, Interessenten gibt es, das kann ich bestätigen. Es sind Willi Resetarits, Beatrix Neundlinger und Wolfgang Ambros...

verfasst am 05:27 30.12.2012

Das "es sind" wäre jedoch umgehend durch ein "es sollen dem Vernehmen nach ....sein" zu ersetzen...

verfasst am 05:47 30.12.2012

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